Sex-Tape-NDA: Kim Kardashian und Kris forderten Millionen
Kim Kardashian (45) und ihre Mutter Kris Jenner (70) haben von Sänger Ray J (45) die Zahlung von sieben Millionen Dollar gefordert – wegen eines angeblichen Bruchs einer Geheimhaltungsvereinbarung, die die Parteien im Jahr 2023 rund um das berüchtigte Sex-Tape geschlossen hatten, das Ray und Kim zeigt. Das geht jetzt aus einem rechtlichen Schreiben hervor, das TMZ vorliegt und auf den 3. Oktober 2025 datiert ist. Demnach soll Ray J gegen eine Verschwiegenheitsklausel des Deals verstoßen haben, die es allen Beteiligten untersagte, über das Sex-Tape zu sprechen oder unwahre Behauptungen darüber aufzustellen.
Ursprünglich hatte der Deal vorgesehen, dass Kim und Kris dem Sänger insgesamt rund sechs Millionen US-Dollar – also etwa fünfeinhalb Millionen Euro – zahlen. Die Summe sollte gestaffelt fließen: etwa 2,7 Millionen Euro binnen 30 Tagen nach Vertragsabschluss sowie jeweils knapp eine Million Euro in den Jahren 2024, 2025 und 2026. Bereits im Mai 2025 forderten die Anwälte des Mutter-Tochter-Duos Ray J jedoch auf, die bis dahin erhaltenen rund 4,6 Millionen Euro aufgrund eines angeblichen Vertragsverstoßes zurückzuerstatten – zuzüglich jeweils knapp einer Million Euro Schadensersatz für beide. Auslöser für einen weiteren Disput im Oktober 2025 war ein Livestream, in dem Ray J erneut verbotenerweise über die Vereinbarung gesprochen haben soll. In der Folge erklärten Kim und Kris zudem, sich nicht mehr an die letzte Zahlung von rund einer Million Euro für 2026 gebunden zu sehen.
Der Rechtsstreit zwischen den beiden Seiten schwelt schon länger. Ein Richter in Los Angeles hatte zuletzt einen Antrag von Kim und Kris abgelehnt, Details des geheimen Vergleichs unter Verschluss zu halten. Inzwischen haben Kim und Kris Ray J wegen Verleumdung verklagt – Hintergrund sind Aussagen des Musikers, wonach die beiden Gegenstand einer bundesstaatlichen Ermittlung wegen organisierter Kriminalität seien. Ray J reichte seinerseits eine Gegenklage ein: Er bestreitet, sich der Verleumdung schuldig gemacht zu haben, und wirft Kim und Kris vor, ihrerseits gegen den geheimen Deal von 2023 verstoßen zu haben – indem sie in ihrer Hulu-Realityshow über das Sex-Tape gesprochen hätten.








