

Wegen Taubenhass: Günther Jauch kassiert heftigen Shitstorm
Günther Jauch (69) sorgt mit seinen jüngsten Aussagen bei Wer wird Millionär? für viel Wirbel im Netz. In der aktuellen Ausgabe der RTL-Quizshow plauderte der Moderator mit Kandidatin Annabelle Robbins über deren Engagement für die Stadttaubenhilfe – und ließ dabei wenig Sympathie für die Vögel erkennen. Für die Tiere wählte Günther die Bezeichnung "Ratten der Lüfte" und machte deutlich, dass er Menschen, die Tauben füttern, prinzipiell verachte. Später in der Sendung jubelte er bei einer Antwortoption namens "Taubentöter" sogar lautstark auf, was im Studio für Gelächter sorgte. Genau diese Szenen rufen nun Tierschützer auf den Plan – allen voran Influencer Malte Zierden, der sich auf Instagram direkt mit einer Bitte an den TV-Star wendet.
In einem Reel, das er seinen mehr als eine Million Followern präsentiert, zeigt Malte die umstrittenen "WWM"-Ausschnitte und kommentiert sie gewohnt charmant – als Taube verkleidet. "Nein, Herr Jauch, einfach nein", sagt der selbsternannte "Präsident der Tauben" in dem Clip. Er erinnert daran, dass Tauben früher eng mit Menschen zusammenlebten, Liebesbriefe transportierten und sogar als Kriegshelden galten. Nur der Mensch habe sie im Laufe der Zeit ersetzt, ausgesetzt und schließlich zurückgelassen. Die heutigen Stadttauben seien für ihn "nur obdachlose Haustiere", die unter einem miserablen Image leiden.
Weil Malte überzeugt ist, dass Aussagen wie die von Günther den allgemeinen Hass auf die Vögel schüren, richtet sich der Tierschutzaktivist direkt an den Moderator. Er betont: "Herr Jauch, ich finde Sie wirklich toll und genau deshalb fühlen sich Ihre Worte so falsch an." Um die Ehre der Tauben wiederherzustellen, macht der Influencer dem Quizmaster schließlich ein Angebot: Er würde gern selbst als Kandidat in die Sendung kommen und für den Taubenschutz um die Million spielen – den kompletten Gewinn wolle er Taubenprojekten und Vereinen zur Verfügung stellen, auch wenn er augenzwinkernd davon ausgeht, vielleicht nur 500 Euro zu holen. Für Malte wäre es nicht das erste Mal, dass er sich öffentlich für die ungeliebten Stadtvögel starkmacht: Bereits in der Vergangenheit sorgte er mit seinem Einsatz in einem Streit um ein Tauben-Video für Schlagzeilen und stellte sich dabei klar an die Seite der Tiere.








