Von John Lennon zu 007: Harris Dickinson nun auf Bond-Kurs?

Von John Lennon zu 007: Harris Dickinson nun auf Bond-Kurs?

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min

Die Besetzung des nächsten James Bond ist eine der meistdiskutierten Fragen in Hollywood – und der Name Harris Dickinson (29) taucht dabei immer häufiger auf. Der Brite, der bald im Beatles-Kinoevent von Regisseur Sam Mendes (60) zu sehen sein wird, hat laut der Daily Mail bei den britischen Buchmachern deutlich an Boden gewonnen. Nachdem seine Quoten bei Ladbrokes noch in der Vorwoche bei 9 zu 1 lagen, sind sie inzwischen auf 8 zu 5 gesunken – ein deutlicher Sprung nach vorne. Damit ist er zum zweitstärksten Favoriten aufgestiegen. Nur Callum Turner (36) liegt mit einer Quote von 4 zu 5 noch vor ihm, alle weiteren Kandidaten folgen mit 5 zu 1 oder schlechter.

Alex Apati vom Wettanbieter Ladbrokes brachte die Situation auf den Punkt: "Harris Dickinson hat einige arbeitsreiche Jahre vor sich, wenn die aktuellen Quoten als Maßstab gelten." Ob das tatsächlich so kommt, bleibt abzuwarten – denn die Bond-Nachfolge ist noch längst nicht entschieden. Bislang steht lediglich fest, dass Dune-Regisseur Denis Villeneuve (58) die Regie für den nächsten 007-Film übernehmen soll und gemeinsam mit Tanya Lapointe auch als ausführender Produzent tätig sein wird. Ein Darsteller wurde noch nicht offiziell bekanntgegeben. Neben Harris werden unter anderem Jacob Elordi (28), der zuletzt in "Wuthering Heights" zu sehen war, und Aaron Taylor-Johnson (35) als potenzielle Bond-Kandidaten gehandelt.

Im Beatles-Projekt übernimmt Harris eine der anspruchsvollsten Rollen, die das britische Kino derzeit zu vergeben hat. Er spielt John Lennon (†40) in einem ambitionierten Vierteiler, der 2028 in die Kinos kommen soll. Jeder der vier Filme soll die Geschichte der Fab Four aus der Perspektive eines anderen Bandmitglieds erzählen: von den Anfängen in Liverpool in den frühen 1960er-Jahren bis zur Auflösung der Gruppe im Jahr 1970. An Harris' Seite stehen Paul Mescal (30) als Paul McCartney (83), Joseph Quinn (32) als George Harrison (†58) und Barry Keoghan (33) als Ringo Starr (85). Unterstützung erhält Harris auch von unerwarteter Seite: Sean Lennon, der Sohn des verstorbenen Musikers, erklärte gegenüber Vanity Fair, er habe "volles Vertrauen" in die Fähigkeit des Schauspielers, seinen Vater überzeugend darzustellen. Es ist das erste Mal, dass die noch lebenden Beatles Paul und Ringo sowie die Familien der verstorbenen Bandmitglieder die Rechte für Spielfilme über die Gruppe freigegeben haben. Ob Harris danach von der Bühne zur Verbrecherjagd wechseln wird? Bond-Fans bleiben gespannt.

Harris Dickinson, September 2025
Getty Images
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Callum Turner mit Dua Lipa bei der Elton John AIDS Foundation Viewing Party
Imago
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Die Beatles im Dezember 1963
Getty Images
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