Mariah Carey wehrt sich gegen Vorwürfe ihres Bruders Morgan
Zwischen Mariah Carey (57) und ihrem Bruder Morgan Carey ist erneut heftiger Streit entbrannt. Wie TMZ unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, wirft Morgan der Sängerin vor, sich einer Befragung unter Eid zu entziehen und mehrere Fristen für die Herausgabe von Unterlagen verpasst zu haben. Mariahs Anwaltsteam widerspricht diesen Vorwürfen jedoch energisch und bezeichnet Morgans Antrag als taktisches Manöver. In der Stellungnahme der Sängerin heißt es: "Ms. Carey hat sich nie geweigert, für eine Befragung zu erscheinen, und das Gericht hat ihr dies auch nie ausdrücklich aufgetragen."
Mariah selbst bezeichnete den Antrag ihres Bruders als "missgeleiteten Versuch, taktische Vorteile zu erlangen" und macht Morgans "wiederholte Einreichung unbegründeter Anträge" für die Verzögerungen im Verfahren mitverantwortlich. Morgan hingegen erklärte dem Gericht gegenüber: "Es reicht." Er glaubt, dass Mariah die Befragung so lange hinauszögert, bis der Richter über ihren Antrag entschieden hat, den Fall vollständig abzuweisen. Ein Urteil darüber steht noch aus.
Der Rechtsstreit geht auf das Jahr 2021 zurück. Damals reichte Morgan eine Klage über zehn Millionen Dollar [ca. 8,5 Millionen Euro] gegen seine Schwester ein, nachdem diese in ihrer Autobiografie "The Meaning of Mariah Carey" Behauptungen über ihn veröffentlicht hatte. In dem Buch soll sie ihn als gewalttätig und als Drogenhändler dargestellt haben – was Morgan als unwahr und rufschädigend bezeichnet. Er sagt, die Vorwürfe hätten ihm beruflich geschadet. Mariah hingegen beruft sich darauf, die Informationen über angebliche Drogengeschäfte ihres Bruders von mehreren Personen erhalten zu haben, und besteht darauf, dass die übrigen Aussagen, die Morgan beanstandet, der Wahrheit entsprechen oder ihr zumindest nahekommen.







