"Zu langweilig": Meryl Streep will keine Biografie schreiben
Meryl Streep (76) hat klargestellt, dass sie keine Memoiren schreiben wird. Bei einem Auftritt im Radioprogramm Front Row auf SiriusXM, moderiert von Andy Cohen (57), kam die Frage auf, ob die Schauspielerin ihr Leben je in Buchform festhalten wolle. Zusammen mit ihren "Der Teufel trägt Prada 2"-Kollegen Anne Hathaway (43), Emily Blunt (43) und Stanley Tucci (65) war sie eingeladen, um die lang erwartete Fortsetzung vorzustellen. Auf Cohens Frage, ob man jemals eine Autobiografie von ihr erwarten dürfe, antwortete Meryl ohne Zögern: "Nein, nein." Und als der Moderator überrascht reagierte, legte die Oscar-Preisträgerin nach: "Zu langweilig. Im Ernst."
Tucci, der selbst bereits drei Kochbücher veröffentlicht hat, schien der Einschätzung seiner Kollegin zuzustimmen – er nickte und meinte lachend: "Vertrau mir." Obwohl Meryl also keine eigene Autobiografie plant, zeigt sie sich durchaus als Fan des Formats bei anderen. Barbra Streisands (84) 2023 erschienene Memoiren "My Name Is Barbra" etwa ließ sie sich nicht entgehen. "Was bin ich, verrückt? Ich habe es gehört, was der einzige Weg war", sagte sie über die Hörbuchversion, die sie als "fantastisch" bezeichnete.
Meryl ist zwar selbst noch keine Memoirenautorin, dafür ist sie aber bereits das Thema mehrerer Biografien – darunter Michael Schulmans tiefgehende Studie "Her Again: Becoming Meryl Streep" aus dem Jahr 2016. Auf der Leinwand ist die vierfache Mutter bald wieder als die eiskalte Modechefin Miranda Priestly zu sehen: Am 1. Mai kommt "Der Teufel trägt Prada 2" in die Kinos, die Fortsetzung des gleichnamigen Kultfilms von 2006. Regie führt erneut David Frankel (67), neben Anne, Emily und Stanley sind außerdem unter anderen Kenneth Branagh (65) und Lucy Liu (57) mit dabei.









