

Mann gesteht Anschlagsplan auf Taylor-Swift-Konzert in Wien
Ein geplanter Terroranschlag auf Taylor Swifts (36) Konzerte in Wien hat weltweit für Entsetzen gesorgt – und nun hat der mutmaßliche Haupttäter vor Gericht gestanden. Am ersten Tag seines Prozesses bekannte sich der 21-jährige Österreicher, der aus datenschutzrechtlichen Gründen nur als Beran A. identifiziert wird, schuldig, einen Angriff auf das Ernst Happel Stadion in Wien geplant zu haben. Wie unter anderem die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf österreichische Medien berichtete, soll er beabsichtigt haben, so viele Menschen wie möglich zu töten. Ihm drohen nun bis zu 20 Jahre Haft.
Laut Staatsanwaltschaft plante Beran, sowohl die rund 65.000 Besucher im Stadion als auch bis zu 30.000 Fans davor anzugreifen – mit Messern und selbst gebauten Sprengvorrichtungen. Geplant waren insgesamt drei Konzerte der "The Eras"-Tour im August 2024, die allesamt abgesagt werden mussten, nachdem die Behörden den Anschlag vereitelt hatten. Bei den Ermittlungen leisteten auch die USA Unterstützung, indem sie entscheidende Geheimdienstinformationen weitergaben. Beran steht gemeinsam mit zwei weiteren Männern vor Gericht, darunter Arda K. Beide sollen sich der Terrororganisation IS verschrieben und Anschläge in Saudi-Arabien, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten während des Ramadan 2024 geplant haben.
Taylor äußerte sich damals tief betroffen über die Absagen. "Die Absage unserer Wien-Shows war verheerend. Der Grund dafür erfüllte mich mit einer neuen Art von Angst und einem enormen Schuldgefühl, weil so viele Menschen geplant hatten, zu diesen Shows zu kommen", erklärte sie in einem Statement via Instagram. Bei ihren darauffolgenden Konzerten in London wandte sie sich bewegend an ihre Fans: "Ich weiß, wie viel Planung und Energie und Mühe es gekostet hat, zu diesen Shows zu kommen – ich schätze das wirklich sehr." Die britischen Fans empfingen die Sängerin mit offenen Armen, und Taylor bedankte sich überwältigt für die Unterstützung.





