Wow: So viele Bücher las Sarah Jessica Parker in einem Jahr
Das Lesen gehört für Sarah Jessica Parker (61) schon lange zum Alltag. Doch als sie 2025 als Jurorin des renommierten Booker Prize berufen wurde, erreichte ihre Lektüre eine völlig neue Dimension. Die Schauspielerin las insgesamt 153 Bücher innerhalb eines einzigen Jahres, berichtet People. Nun sprach sie beim L.A. Times Festival of Books in einem Panel offen über diese intensive Erfahrung. Rückblickend zeigte sie sich begeistert, aber auch nachdenklich darüber, was diese Aufgabe von ihr verlangt hatte. Beim Booker Prize handelt es sich um einen der bedeutendsten Literaturpreise der Welt. Entsprechend hoch war der Anspruch an die fünfköpfige Jury, zu der neben Sarah auch die Schriftsteller Roddy Doyle, Ayọ̀bami Adébáyọ̀, Chris Power und Kiley Reid gehörten. Ob sie eine ähnliche Aufgabe noch einmal übernehmen würde, ließ sie offen.
Was nach einem Traum für Bücherfans klingt, hatte für Sarah einen persönlichen Preis: Während des gesamten Jurorenjahres sah sie ihre Familie kaum. "Das war das eigentliche Opfer. Ja, ich habe sie ein Jahr lang nicht gesehen", sagte sie beim Festival of Books offen. Ihr Mann Matthew Broderick (64) und die drei gemeinsamen Kinder reagierten nach ihren Worten aber mit großem Verständnis. Sie beschrieb, wie die Familie abends nach dem Essen einfach an ihr vorbeigegangen sei und gewusst habe, womit sie die Zeit verbringen würde – kein Film, keine gemeinsamen Abende, stattdessen Bücher. Gegenüber der New York Times hatte Sarah bereits zuvor erzählt, dass niemand in ihrer Familie versucht habe, mit dem Booker Prize zu konkurrieren. Das Lesen sei zwar einsam gewesen, habe ihr aber auch einen neuen Blick auf das Schreiben als Beruf ermöglicht: Sie empfand ein tieferes Verständnis dafür, wie isoliert das Dasein als Autorin sein kann.
Im Gespräch beim L.A. Times Festival of Books erklärte Sarah, dass das Eintauchen in eine solche Fülle hochwertiger Werke ihre eigenen Ansprüche als Leserin spürbar geschärft habe. "Wenn du so viele großartige Bücher liest, denkst du: 'Wow, es ist wirklich möglich'", sagte sie. "Es ist so beeindruckend. Es ist so aufregend, wenn ein Buch wirklich gut ist, dass man möchte, dass alle Autoren so gut sind – so bedeutsam, so mitreißend." Sarah ist nicht nur Schauspielerin, sondern seit 2020 auch Verlegerin: Mit ihrem Imprint SJP Lit setzt sie sich für Stimmen ein, die im Literaturbetrieb oft zu wenig gehört werden.







