Papst Leo XIV. scherzt: Fans wollen lieber Bad Bunny sehen
Papst Leo XIV. (70) hat in Madrid eine private Begegnung mit Rapper Bad Bunny (32) gehabt – und zeigte sich dabei als echter Fan des puerto-ricanischen Superstars. Auf dem Flug nach Spanien machte der Pontifex gegenüber CNN einen selbstironischen Scherz über die Konkurrenz zwischen seinen religiösen Veranstaltungen und dem Konzert des Musikers, der zur selben Zeit in der spanischen Hauptstadt gastierte. "Wenn sie vor der Frage stehen: Wollen sie Bad Bunny sehen oder wollen sie den Papst sehen, glaube ich, dass viele zu Bad Bunny gehen werden", sagte Leo XIV. mit einem Augenzwinkern. Und fügte hinzu: "Aber ich denke, es wird auch ein paar geben, die den Papst sehen wollen. Und das sagt auch etwas, weißt du."
Das private Treffen in Madrid fand am Wochenende statt. Laut CNN bestätigte ein Vatikan-Sprecher, dass Bad Bunny selbst darum gebeten hatte, den Papst zu treffen, und nach dem Händedruck "wirklich bewegt" gewesen sei. Leo XIV. traf dabei nicht nur den Künstler, sondern auch dessen Familie sowie weitere Begleitpersonen. Das Madrider Konzert war Teil von Bad Bunnys laufender "Debí Tirar Más Fotos World Tour" – und das Publikum hatte beim Auftritt am Sonntag, dem 7. Juni, prominente Unterstützung: Prinzessin Leonor (20) und Prinzessin Sofía von Spanien (19) verfolgten die Show aus den Rängen.
Bad Bunny, bürgerlicher Name Benito Antonio Martínez Ocasio, befindet sich derzeit auf einem absoluten Karrierehoch. Seine Welttournee bewirbt sein 2025 erschienenes Studioalbum "Debí Tirar Más Fotos", das im Januar bei den Grammys als Album des Jahres ausgezeichnet wurde – als erstes vollständig spanischsprachiges Album überhaupt, dem diese Ehre zuteilwurde. Im Februar folgte dann der nächste Meilenstein: Der Rapper war der Headliner der Halbzeitshow des Super Bowl LX und wurde damit zum ersten Künstler, der diese Show vollständig auf Spanisch bestritt.













