Perez Hilton behauptet: Er habe "Gott" in Klinik getroffen
Perez Hilton (48) hat in einem Interview mit Daily Mail erstmals über eine außergewöhnliche Erfahrung gesprochen, die er während seines Krankenhausaufenthalts im März gemacht haben will. Der Blogger, der drei Wochen im Southern Hills Hospital and Medical Center in Las Vegas lag, nachdem er eine Sepsis hatte, behauptet, während einer besonders kritischen Nacht Gott begegnet zu sein. In jener Nacht habe er unter anderem Wasser in der Lunge, Nierenprobleme und eine schwere Herzrhythmusstörung mit Vorhofflimmern gehabt. Seine Mutter, die ihn jeden Tag besucht hatte, war in jener Nacht nicht dabei. "Ich war äußerlich ruhig und still, aber innerlich rastete ich aus, mein Gehirn überschlug sich, und ich dachte, ich würde sterben", erzählte er dem Blatt.
Genau in diesem Moment habe er Gott erlebt – und sei danach auf dem Weg der Besserung gewesen. Was genau in jener Nacht geschah, möchte Perez jedoch für sich behalten: "Manche Dinge sollten privat bleiben, und was zwischen mir und Gott passiert ist, war so real, so mächtig und so persönlich, dass ich es zwischen mir und Gott lassen möchte." Seitdem bete er täglich, mehrmals am Tag: "Ich weine, aber es sind nur noch Freudentränen." Unterstützung aus der Promibranche bekommt er nach eigenen Angaben vor allem von religiösen Kolleginnen: Nicole Scherzinger (47) und Kristin Chenoweth (57) hätten ihn herzlich willkommen geheißen, und Candace Cameron Bure (50) sei wie ein "Engel" für ihn – die beiden hätten sich privat über seine Nahtoderfahrung ausgetauscht.
Das Erlebnis habe ihm auch einen neuen Blick auf seine umstrittene Vergangenheit ermöglicht. Perez räumte ein, in seiner Zeit als gefürchteter Klatschblogger "viele Fehler gemacht" zu haben – darunter das Outen von schwulen Prominenten und abwertende Spitznamen für Stars. "Ich wusste, was ich tat, war falsch, und es war mir egal", gestand er und verglich sich mit einem Süchtigen, der für seine Droge – in seinem Fall Aufmerksamkeit – über Leichen geht. Heute ist er nach eigenen Worten ein anderer: Statt auf Negativkommentare in sozialen Netzwerken zu reagieren, blockt er deren Verfasser konsequent und will künftig ein "ruhigeres, kleineres und glücklicheres Leben" führen.






