Amanda Holden über Aleshas Unterstützung nach Totgeburt

Amanda Holden über Aleshas Unterstützung nach Totgeburt

- Shannon Lang
Lesezeit: 2 min

Als Amanda Holden (55) 2011 ihren Sohn Theo mit sieben Monaten als Totgeburt verlor, war es eine der dunkelsten Phasen ihres Lebens. Nun hat die Schauspielerin und Moderatorin offen darüber gesprochen, wie ihre Kollegin und Freundin Alesha Dixon (47) ihr in dieser schweren Zeit zur Seite gestanden hat. Gegenüber dem Mirror erzählte Amanda, dass die Freundschaft der beiden vor allem während ihrer gemeinsamen Arbeit an der Castingshow "Britain's Got Talent" gewachsen sei: "Ich habe während der Show ein Baby verloren, ich wurde ins Krankenhaus eingeliefert – es gibt diese Momente, in denen man eine Frau an seiner Seite braucht." Amanda betonte, dass sie dabei nicht auf die Unterstützung ihrer männlichen Kollegen verzichten wolle, aber Alesha einfach auf eine besondere Art für sie da sei: "Du willst einfach dieses Mädchen neben dir, das weiß und versteht, warum du vielleicht einen Schokoriegel, eine Aspirin oder einen Klogang brauchst."

Seit ihrem Verlust spricht Amanda immer wieder offen über ihre Trauer – zuletzt auch im BBC-Format "Amanda & Alan's Greek Job", wo sie mit Alan Carr (49) über den Verlust sprach. "Als wir Theo verloren haben, gab es keinen Moment, in dem ich dachte: Warum ist mir das passiert?", sagte sie in der Sendung. "Ich nahm es so an, dass er mich gewählt hat, nur für diese paar Monate, um zu leben und sich zu entwickeln, und dann hat ihn das Universum zurückgenommen." Auch ihre Bindung zu Alesha wuchs mit den Jahren vor der Kamera. Amanda ist seit 2007 Teil der Show, Alesha stieß 2012 dazu. Über ihre Freundin sagte Amanda dem Mirror: "Sie ist die Art Mensch, die ich anrufen könnte, wenn ich ein Problem oder einen Notfall hätte, und ich weiß, dass sie für mich da wäre."

Amanda und ihr Mann Chris Hughes, den sie 2008 heiratete, sind außerdem Eltern der gemeinsamen Töchter Alexa und Hollie. Ihren persönlichen Umgang mit dem Verlust nutzt Amanda heute auch, um anderen trauernden Eltern Mut zu machen. Sie engagierte sich etwa für die Wohltätigkeitsorganisation Aching Arms, die Eltern nach einem Kindsverlust begleitet. Im Rahmen dieses Engagements berichtete sie auch von einer verletzenden Aussage, die ihr damals ein Arzt gegenüber gemacht hatte: "Ich erinnere mich, dass die Frau danach zu mir sagte: 'Ich weiß, dass Sie mit leeren Händen nach Hause gehen.' Das hat mich gefühlt wie einen Teilnehmer einer Spielshow. All diese Sprache – ich weiß, dass diese Organisation Menschen dabei helfen wird, sie zu vermeiden."

Collage: Amanda Holden und Alesha Dixon
Collage: Getty Images, Getty Images
Collage: Amanda Holden und Alesha Dixon
Bruno Tonioli, Alesha Dixon, Amanda Holden and Simon Cowell im April 2016
Getty Images
Bruno Tonioli, Alesha Dixon, Amanda Holden and Simon Cowell im April 2016
Amanda Holden und Chris Hughes im Oktober 2007
Getty Images
Amanda Holden und Chris Hughes im Oktober 2007
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