Prinz Harry hat Versprechen an verstorbene Queen gebrochen
Prinz Harry (41) sorgt einmal mehr für Wirbel: Der Herzog von Sussex steht nach seinem jüngsten Auftritt massiv in der Kritik. Bei einem zweitägigen Besuch in der Ukraine sprach Harry mit Medien wie ITV News und rief die US-Regierung dazu auf, ihre Verpflichtungen im Ukraine-Konflikt wahrzunehmen. Gleichzeitig betonte er, er werde "immer Teil der königlichen Familie" sein. Royal-Experten in Großbritannien sehen darin einen klaren Wortbruch gegenüber seiner 2022 verstorbenen Großmutter Queen Elizabeth II. (†96), der er nach dem Megxit versprochen haben soll, nicht mehr in offizieller royaler Rolle aufzutreten. In britischen Medien melden sich nun mehrere Kommentatoren zu Wort.
Vor allem TalkTV-Moderator Mark Dolan findet deutliche Worte für den 41-Jährigen. Dem Daily Express zufolge erklärte der Moderator in seiner Sendung, Harry zerreiße mit diesem Auftreten die Vereinbarung mit der früheren Monarchin, die das von ihm gewünschte "halb drin, halb draußen"-Modell als arbeitender Royal einst strikt abgelehnt hatte. Auch Royals-Korrespondent Rupert Lowe schaltet sich ein. In der gleichen TalkTV-Sendung sagte er, Harry sei "kein Teil der königlichen Familie mehr" und dennoch "verzweifelt bemüht, relevant zu bleiben". Als Beispiel nannte der Experte die jüngste Reise des Paares nach Australien, bei der Harry und seine Ehefrau Meghan in Krankenhäusern vorbeischauten und am berühmten Bondi Beach auftraten – ein Ablauf, der stark an klassische Royal-Touren erinnert.
Besonders kritisch sehen die Kommentatoren jedoch Harrys Äußerungen zur Ukraine-Politik der USA. Der Royal betonte zwar, er sei "nicht als Politiker hier", sondern als "Humanitärer" und "Soldat, der Dienst versteht", doch Lowe hält es für "völlig unangemessen", dass Harry sich zu amerikanischer Politik äußere, wenn er sich weiterhin als Teil der königlichen Familie begreife. Aus Kreisen rund um den Palast heißt es laut dem Experten, in den Fluren des Buckingham Palace werde über die jüngsten Eskapaden des Königssohnes nur noch mit den Augen gerollt. Für Harry sind die aktuellen Vorwürfe ein weiteres Kapitel in seiner komplizierten Geschichte mit der Monarchie, in der er aufgewachsen ist. Seit seinem Rückzug aus dem Königshaus lebt der zweifache Vater mit Meghan in Kalifornien und versucht, seine humanitären Projekte, seine Militärerfahrung und seine Herkunft als Windsor miteinander zu verbinden.







