So lief die intime Trauerfeier von Mario Adorf in München ab

So lief die intime Trauerfeier von Mario Adorf in München ab

- Sandra Janke
Lesezeit: 2 min

In der Münchner Jesuitenkirche St. Michael haben am 2. Mai Hunderte Menschen Abschied von Filmlegende Mario Adorf (†95) genommen. Um 14 Uhr begann die Trauerfeier für den Schauspieler, der am 8. April im Alter von 95 Jahren friedlich in seiner Pariser Wohnung eingeschlafen war. Seine Witwe Monique Adorf hatte zahlreiche Weggefährten und Freunde eingeladen, darunter TV-Star Uschi Glas (82) und ihr Ehemann Dieter Hermann sowie Dominik Elstner, der Sohn der verstorbenen Schauspielerin Hannelore Elsner (†76). Die Kirche war streng bewacht, Einlass gab es nur mit Einladungskarte.

Laut Bild sang während der Trauerfeier der Tenor Klaus Florian Vogt, einer der renommiertesten Wagner-Sänger der Gegenwart. Im Anschluss an die Feier lud Monique die Trauergäste in das Fünf-Sterne-Hotel Bayerischer Hof ein. Den Ort wählte sie ganz bewusst: Dort war in den 80er Jahren eine der bekanntesten Szenen aus der Fernsehserie "Kir Royal" gedreht worden, in der Mario die Figur des schwerreichen Generaldirektors Heinrich Haffenloher spielte. Hotelchefin Innegrit Volkhardt ließ eigens eine Tür zum Spa-Bereich entfernen, um den Blick auf den legendären Pool freizugeben.

Monique war bis zum Schluss an der Seite ihres Mannes. Die beiden waren fast 60 Jahre lang ein Paar, 40 davon verheiratet. Kennengelernt hatten sie sich 1968 in Saint-Tropez – durch keine Geringere als Brigitte Bardot (†91). Für Mario ist Saint-Tropez auch der endgültige Ruheplatz: Seine Asche wird auf dem Cimetière marin de Saint-Tropez beigesetzt, einem Friedhof mit Blick auf das Mittelmeer.

Mario Adorf, Schauspieler
Getty Images
Mario Adorf, Schauspieler
Mario Adorf und seine Frau Monique Adorf im Oktober 2019
Getty Images
Mario Adorf und seine Frau Monique Adorf im Oktober 2019
Mario Adorf, Will Quadflieg, Heinz Schubert, Dieter Wedel und Hans Korte (v.l.n.r.)
Arndt, Holger / ActionPress
Mario Adorf, Will Quadflieg, Heinz Schubert, Dieter Wedel und Hans Korte (v.l.n.r.)
Wie findet ihr die Entscheidung, die Trauerfeier nur mit Einladung zu öffnen?
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