"Let's Dance"-Aus: Esther Schweins hat "Tanz-Liebeskummer"
Wer Esther Schweins (56) fragt, wie es ihr nach ihrem vorzeitigen Let's Dance-Aus geht, bekommt keine Antwort über Schmerzen – sondern über Sehnsucht. In einem Gespräch mit RTL spricht die Schauspielerin über das, was sie selbst "Tanz-Liebeskummer" nennt. "Ich habe große Trauer", sagt sie offen. Und weiter: "Wenn ich schlafe, träume ich vom Tanzen tatsächlich immer noch." Die Show, die sie wegen eines doppelten Rippenbruchs verlassen musste, lässt sie einfach nicht los – auch wenn sie jetzt von außen zuschaut, statt selbst auf dem Parkett zu stehen.
Von außen schauen bedeutet für Esther aber keineswegs alleine schauen. Die neunte "Let's Dance"-Show verfolgt sie gemeinsam mit ihrer "Let's Dance"-Gruppe auf Mallorca, also mit den Menschen, die schon während ihrer eigenen Auftritte mitgefiebert hatten. Was die verbliebenen Promis und Profis aufs Parkett legen, sei für sie "zum Wahnsinnigwerden vor Glück", so die Schauspielerin. Dass sie nicht mehr im Wettbewerb steht, hat außerdem neue Türen geöffnet: Am 23. Mai will Esther in Mannheim im Josef-Bauer-Haus ein Tanzprojekt für Menschen mit und ohne Demenz begleiten. "In unserem Projekt begegnen sich Menschen mit und ohne Demenz im gemeinsamen Tanz. Wo die Sprache an ihre Grenzen kommt, öffnet Bewegung einen neuen Raum – für Nähe, Erinnerung und Lebensfreude", beschreibt sie das Vorhaben.
Esther blickt aber bereits wieder nach vorne in Richtung Finale. Wenn am Ende alle noch einmal ins Studio kommen, will sie ebenfalls wieder auf dem Tanzparkett stehen. "Bis dahin bin ich vollkommen wiederhergestellt", zeigt sie sich zuversichtlich. Welchen Tanz sie dann performen wird, soll ihr ehemaliger Tanzpartner Massimo Sinató (45) entscheiden – er hatte sie während der Staffel durch die schmerzhaften Trainingsstunden begleitet, bis die Ärzte wegen der doppelten Rippenfraktur schließlich die Reißleine zogen.






