Marius Borg Høiby soll gegen Kontaktverbot verstoßen haben

Marius Borg Høiby soll gegen Kontaktverbot verstoßen haben

- Florentine Naumann
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Marius Borg Høiby (29) hat sich in einem Debattenbeitrag auf Nettavisen zu Wort gemeldet und dabei behauptet, seine Ex-Freundin – die sogenannte Frogner-Frau – habe ihn während seiner Untersuchungshaft im Gefängnis aufgesucht. Diese Behauptungen sorgen nun für neuen Ärger: Die Frogner-Frau widerspricht den Aussagen des 29-Jährigen entschieden und lässt über ihre Anwältin Mette Yvonne Larsen ausrichten, dass sie zu keinem Zeitpunkt Kontakt zu ihm gesucht habe. Larsen gab gegenüber VG bekannt: "Sie teilt mit, dass sie zu keinem Zeitpunkt, weder während des Prozesses noch danach, eine Nachricht an Høiby übermittelt hat, in der sie den Wunsch geäußert hätte, mit ihm zusammen zu sein. Darüber hat er auch über Freunde Bescheid bekommen."

Die Anwältin bemängelt außerdem, dass die Aussagen veröffentlicht wurden, ohne ihr oder ihrer Mandantin die Möglichkeit zu geben, unmittelbar darauf zu reagieren. Die Frogner-Frau empfinde die öffentlichen Behauptungen über ihr Privatleben als übergriffig. "Sie erlebt es als Verletzung und neue Belastung, dass diese Art von Behauptungen über ihr Privatleben in der Öffentlichkeit aufgestellt werden und sie nun darauf antworten muss", schreibt Larsen in einer E-Mail an das Newsportal. In dem Debattenbeitrag hatte Marius zudem erklärt, er könne es sich nicht vorstellen, gegen mögliche Auflagen im Falle eines Hausarrests mit Fußfessel zu verstoßen. Der Antrag darauf war von einem Bezirksgericht in Oslo abgelehnt worden. Im Prozess hatte er Verstöße gegen das Kontaktverbot für 2025 eingestanden und teilweise auch für 2024 – unter anderem soll er der Frogner-Frau am Valentinstag während des laufenden Verfahrens Blumen geschickt haben, was er vor Gericht einräumte.

Das Kontaktverbot gegen Marius war erstmals im September 2024 verhängt worden, nachdem er die Frogner-Frau in rund einer Woche mindestens 172 Mal kontaktiert haben soll. Seitdem wurde es mehrfach verlängert, zuletzt im März 2026 um weitere sechs Monate. Marius ist der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) von Norwegen aus einer früheren Beziehung. Das Gericht hatte den Antrag auf Untersuchungshaft mit Fußfessel auf dem Anwesen Skaugum – wo er in der Nähe seiner Mutter hätte wohnen können – unter anderem mit der Gefahr weiterer Verstöße gegen das Kontaktverbot begründet.

Marius Borg Høiby  bei einer Feier in Trondheim, 23. Juni 2016
Imago
Marius Borg Høiby bei einer Feier in Trondheim, 23. Juni 2016
Prinzessin Mette-Marit und Marius Borg Høiby bei der Jubiläums-Garden-Party in Trondheim 2016
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Prinzessin Mette-Marit und Marius Borg Høiby bei der Jubiläums-Garden-Party in Trondheim 2016
Marius Borg Høiby in Oslo, Juni 2022
Getty Images
Marius Borg Høiby in Oslo, Juni 2022
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