

Seth Rogen weint bei der Premiere seines Alzheimer-Films
Ein bewegender Abend für Seth Rogen (44): Bei der Premiere seines neuen Animationsfilms "Tangles" beim Filmfestival in Cannes am 14. Mai konnte der Schauspieler und Produzent die Tränen nicht zurückhalten. Der Film, der sich mit dem Thema Alzheimer beschäftigt, feierte dort seine Weltpremiere – und ließ kaum jemanden im Publikum kalt. Gegenüber People gestand Seth beim anschließenden Empfang, er habe "während des gesamten Films sehr viel geweint". Videos aus der Vorstellung zeigten, wie er sich bei der Standing Ovation die Tränen aus dem Gesicht wischt.
"Ich habe den Film natürlich schon viele Male gesehen", erklärte Seth im Interview. "Aber das war das erste Mal, dass ich ihn nicht auf meinem Laptop mit Lauren neben mir im Wohnzimmer gesehen habe." Das fertige Werk mit einem großen Publikum zu erleben, sei "viel intensiver" gewesen. Der Film basiert auf dem grafischen Memoirenband "Tangles: A Story About Alzheimer's, My Mother and Me" der Autorin Sarah Leavitt aus dem Jahr 2010 und wurde von Regisseurin Leah Nelson umgesetzt. Seth übernahm dabei nicht nur die Produktion gemeinsam mit seiner Frau Lauren Miller Rogen, sondern wirkte auch als Sprecher mit.
Der Bezug zum Thema Alzheimer ist für Seth und Lauren zutiefst persönlich: Laurens Mutter Adele erkrankte mit 55 Jahren an genetisch bedingtem, früh einsetzendem Alzheimer und verstarb später an der Krankheit. Bereits 2012 gründeten Seth und Lauren gemeinsam die gemeinnützige Organisation Hilarity for Charity, die sich der Alzheimer-Aufklärung widmet und regelmäßig Veranstaltungen mit Comedians und Musikern organisiert, um Geld für den Kampf gegen die Krankheit zu sammeln. Dass die persönliche Verbindung zum Thema die kreative Arbeit beeinflusst habe, bestätigte Seth gegenüber People: "Ich glaube, es ermöglicht dir, kreative Grenzen ein wenig weiter auszuloten, wenn du dich mit dem Thema vertraut fühlst. Was wir leider tun." Auch Buchautorin Sarah Leavitt zeigte sich tief bewegt: "Jedes Mal, wenn ich diesen Film sehe, ist es, als würde ich ihn zum ersten Mal sehen", sagte sie dem Magazin. "Wir alle haben geweint."







