"Emotionale Hinrichtung": Xatars Witwe spricht über Trauer
In einer neuen Dokumentation namens "Xatar – Meine Liebe, mein Leben" öffnet Farvah Hajabi, die Witwe des im Mai 2025 verstorbenen Rappers Xatar (†43), ihr Herz und spricht so offen wie nie über ihren Schmerz. Im Gespräch mit Moderatorin Frauke Ludowig (62) findet sie dabei eindringliche Worte für das, was sie durchmacht: "Was da passiert ist, ist eine emotionale Hinrichtung gewesen", sagt sie und fügt hinzu: "Es ist so, als würde man spüren, dass man nicht mehr lebt, aber ist in diesem Körper gefangen. Für mich ist ganz klar: Es gibt kein Leben ohne Giwar." Immer wieder ringt die Witwe sichtlich um Fassung, wenn sie über ihren verstorbenen Mann spricht.
Die Doku zeichnet dabei ein umfassendes Bild: Sie beleuchtet nicht nur Xatars Karriere und die Liebesgeschichte zwischen ihm und Farvah, sondern auch die schwierigen letzten Monate seines Lebens – wirtschaftliche Probleme, verlorene Millionen und einen "unternehmerischen Totalschaden". Frauke stellt dabei auch eine Frage, die viele wohl beschäftigt: wie oft Farvah daran gedacht habe, ihren Mann zu verlassen. Trotz allem steht für die Witwe heute vor allem eines im Vordergrund: "Mir fehlt alles, aber ich habe meine Kinder."
Farvah hatte sich schon vor wenigen Monaten im Interview mit dem General-Anzeiger erstmals öffentlich zu Wort gemeldet. Damals machte sie klar, dass sie nicht nur trauert, sondern auch Xatars Vermächtnis bewahren will. Gemeinsam mit Manager Tobi Hille wollte sie dafür sorgen, dass seine letzten Projekte in seinem Sinne fertig werden. Im Fokus standen laut Tobi vor allem zwei große Vorhaben: "Wir werden sein Erbe schützen. Das Tribute-Konzert und die Dokumentation stehen jetzt im Fokus. Alles Weitere – wie etwa sein unvollendetes Album – braucht Zeit und passiert in enger Absprache mit Farvah. Die Familie steht an erster Stelle." Die Einnahmen sollten dabei ausschließlich der Familie zugutekommen.








