

Bushido siegt: 300.000-Euro-Schwindel aufgedeckt
Bushido (47) kann vor Gericht einen weiteren Erfolg verbuchen: Der Rapper hat sich erneut gegen seinen früheren Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker durchgesetzt. In dem aktuellen Verfahren vor einem deutschen Gericht stand allerdings offiziell ein Schweizer Geschäftsmann Bushido gegenüber, der 300.000 Euro von ihm forderte. Wie unter anderem die Bild berichtet, gilt dieser Mann als Strohmann von Arafat. Im Zentrum des Rechtsstreits standen eine mysteriöse Briefkastenfirma in der Schweiz, angebliche Verträge und Quittungen, die sich im Laufe des Prozesses als gefälscht herausgestellt haben sollen.
Die Richter folgten am Ende nicht der Darstellung des Klägers, der mit seinen hohen Forderungen gegen Bushido gescheitert ist. Nach den Medienberichten deutete vieles darauf hin, dass es sich bei den angeblichen Deals um ein Scheingeschäft gehandelt haben soll, über das Geld zwischen der Schweizer Firma und dem Umfeld von Arafat verschoben worden wäre. Für Bushido ist es nicht das erste Mal, dass er in juristischen Auseinandersetzungen mit seinem einstigen Weggefährten die Oberhand behält. Der Musiker hatte sich in den vergangenen Jahren mehrfach von angeblichen Forderungen und Vertragskonstrukten distanziert und damit wiederholt die Gerichte beschäftigt.
Bushido und Arafat hatten jahrelang eng zusammengearbeitet, bevor der Bruch folgte und die Angelegenheit schließlich auch vor Gericht landete. Der Rapper hatte in Interviews und in einer Doku bereits Einblicke in die schwierige Trennung von seinem früheren Umfeld gegeben und geschildert, wie sehr die privaten und geschäftlichen Verflechtungen seine Familie belastet hatten. Seit seinem Umzug mit Ehefrau Anna-Maria nach Dubai versucht der Musiker, sein Leben neu zu ordnen und sich auf seine Kinder und seine Musik zu konzentrieren. Die langjährige Vorgeschichte mit Arafat und die zahlreichen Prozesse prägen jedoch bis heute das Bild, das viele mit Bushidos Vergangenheit verbinden.





