Emotionales Comeback: Kurt Busch fährt für toten Bruder
Kurt Busch ist für einen ganz besonderen Einsatz auf die Rennstrecke zurückgekehrt: Beim Le Mans Classic in Frankreich, das zwischen dem 02. und 05. Juli 2026 stattgefunden hat, ehrte der frühere Vollzeitrennfahrer seinen verstorbenen Bruder Kyle Busch. Dafür tauschte Kurt seine gewohnte Startnummer 1 gegen Kyles berühmte 8 aus und setzte so schon vor dem Start ein emotionales Zeichen. Vor Reportern erklärte der Sportler laut Us Weekly: "Ich habe vor ein paar Wochen gesagt, dass Kyles Geist immer mit mir mitfahren wird, und das erste Mal wird an diesem Wochenende auf einer der großartigsten Strecken der Welt sein." Für Kurt war es der erste größere Renneinsatz seit seinem Rückzug aus dem Vollzeitrennsport im Jahr 2022.
Auf der Strecke zeigte der Rennprofi dann eindrucksvoll, dass er immer noch ein ernstzunehmender Konkurrent ist und sicherte sich am Ende sogar den Sprung aufs Podium: Platz drei – und das nach einem spektakulären Überholmanöver gegen JC France, bei dem er sich um etwas mehr als eine Hundertstelsekunde durchsetzte. Im Vorfeld hatte der US-Amerikaner betont, Kyle hätte es geliebt, selbst mit ihm und gemeinsamen Freunden in Le Mans anzutreten. Nun wollte Kurt den Auftritt zu einem möglichst würdigen Tribut machen – am liebsten mit einem Erfolg ganz im typischen Stil seines Bruders.
Kyle war am 21. Mai im Alter von 41 Jahren gestorben, nachdem er einen Tag zuvor leblos in einem Rennsimulator aufgefunden worden war. Ein Totenschein, den Us Weekly einsehen konnte, nannte bakterielle Lungenentzündung als Auslöser, die zu einer Sepsis und letztendlich zum Tod des Rennfahrers führten. Er hinterlässt seine Frau Samantha sowie die beiden Kinder Brexton und Lennix. Kyles Rennstall Richard Childress Racing hatte die Startnummer 8 nach seinem Tod zurückgezogen und für Brexton reserviert – für den Fall, dass der elfjährige Sohn eines Tages selbst in der NASCAR starten möchte.










