ESC-Gewinnerin stürmt mit "Bangaranga" die deutschen Charts
Bangaranga-Fieber in Deutschland: Eine Woche nach ihrem Triumph beim Eurovision Song Contest in Wien erobert Bulgariens Sängerin Dara (27) mit ihrem Siegertitel "Bangaranga" nun auch die deutschen Charts. Der tanzbare Hit ist direkt auf Platz 1 der offiziellen Singlecharts geschossen und sorgt seit Tagen für einen massiven Ohrwurm-Faktor – ob im Radio, in Clubs oder auf Social Media. Selbst Bundeskanzler Friedrich Merz (70) zeigte sich beeindruckt und sagte bei einem Treffen mit Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew über "Bangaranga": "Das wird wahrscheinlich der Ohrwurm des Sommers 2026." Zuletzt hatte das im Jahr 2012 ein ESC-Gewinnersong geschafft – damals war es Loreens (42) "Euphoria".
Beim ESC-Finale sammelte Dara 516 Punkte. Es war der erste Sieg für Bulgarien in dem Wettbewerb. Jetzt zieht "Bangaranga" auch hierzulande an allen vorbei. Im Vergleich dazu kam der österreichische Vorjahressieger JJ mit "Wasted Love" in Deutschland nur bis auf Rang 13. Unter den aktuellen Top 100 ist auch Deutschlands Vertreterin Sarah Engels (33) mit "Fire" zu finden. Sie schaffte es jedoch nur auf Platz 27, nachdem sie im Wiener Finale Rang 23 belegt hatte. Aus Österreich konnte sich Cosmó mit "Tanzschein" immerhin Platz 70 sichern, die Schwedin Felicia steigt mit "My System" auf Platz 87 ein. Parallel dazu trendet Daras Song auf TikTok und Instagram, tausende Clips nutzen den mitreißenden Refrain, zu dem Fans eigene Choreografien tanzen.
Den absoluten ESC-Chartrekord in Deutschland hält übrigens nach wie vor Nicole (61), die 1982 mit "Ein bisschen Frieden" gewann. Kein anderer ESC-Siegersong hielt sich länger in den deutschen Top 10. Lena Meyer-Landrut (35) wiederum stürmte 2010 mit "Satellite" zwar für mehrere Wochen auf Platz 1, blieb aber kürzer in den Top 10 als Nicole. Dafür hält Lenas Song mit insgesamt 41 Wochen in den deutschen Top 100 einen eigenen Rekord. Dara dürfte ebenfalls noch einige Zeit in den Charts zu finden sein – nach ihrem triumphalen Empfang in der bulgarischen Hauptstadt Sofia hatte die Sängerin bereits angekündigt, wie es für sie musikalisch weitergehen soll.






