Liz Baffoe zieht versöhnliches Fazit zu ihrem Kinderwunsch
Mit Mitte 40 zog Liz Baffoe (56) einen Schlussstrich unter ihren lange gehegten Kinderwunsch – und spricht jetzt so offen wie nie über diese intime Entscheidung. In einem Gespräch mit der Bild-Zeitung erzählt die ehemalige Lindenstraße- und Schloss Einstein-Darstellerin, dass sie sich damals ganz bewusst dagegen entschieden habe, weiter auf ein eigenes Baby zu hoffen. "Der Wunsch nach eigenen Kindern war da", erklärt die Schauspielerin. Doch irgendwann habe sie akzeptiert: "Es sollte nicht sein. Nicht jeder Wunsch wird im Leben erfüllt." Eine späte Mutterschaft kam für Liz nicht infrage.
Trotz des unerfüllten Wunsches blickt Liz heute mit Gelassenheit auf dieses Kapitel ihres Lebens. Denn Kinder fehlen ihr nicht wirklich – sie ist von ihnen umgeben. "Ich habe so viele Nichten und Neffen. Da bist du automatisch auch Mutter", sagt sie. "Ich nehme es so an, wie es ist. Ich bin happy." Auch die Liebe hat sie noch nicht abgeschrieben, jedoch zu ihren eigenen Bedingungen: Online-Dating kommt für sie nicht infrage. "Ich muss die Menschen sehen, die Energie spüren", erklärt die Schauspielerin.
Passend zu ihrer langjährigen Verbundenheit mit Kindergeschichten veröffentlicht Liz nun ihr erstes Kinderbuch: "Coconanza und der gestohlene Prinz". Die Geschichte ist tief in ihrer eigenen Biografie verwurzelt. Ihr Vater, der starb, als sie elf Jahre alt war, brachte aus Ghana die Figur des Anansi mit – eine listige Spinne aus der westafrikanischen Mythologie. In der Familie wurde daraus die Figur "Coconanza". "Nach fast 20 Jahren mit Kindern bei 'Schloss Einstein' war das eigentlich überfällig", sagt sie über ihr literarisches Debüt. Das Buch trägt ein zentrales Thema: Freundschaft. "Keiner schafft irgendwas alleine. Man braucht mindestens eine Person, die an einen glaubt", so Liz.








