Totgeburt: Kelsey Parker klagt über unmenschliche Behandlung
Kelsey Parker (36) hat in einem emotionalen TV-Interview über den Verlust ihres Sohnes Phoenix gesprochen und dabei schwere Vorwürfe gegen Rettungskräfte und das behandelnde Krankenhaus erhoben. Der Junge wurde 2025 bei einer Hausgeburt tot zur Welt gebracht, als Kelsey in der 39. Schwangerschaftswoche unerwartet in die Wehen kam – ohne dass rechtzeitig eine Hebamme vor Ort sein konnte. Bei "Good Morning Britain" schilderte die Schauspielerin, wie sie sich von den Einsatzkräften "wie eine Kriminelle" behandelt gefühlt habe, anstatt in ihrem Schmerz unterstützt zu werden. Bei dem Geburtstermin waren auch ihre zwei älteren Kinder dabei.
Kelsey berichtete, dass Sanitäter Phoenix kurz nach seiner Geburt von ihr wegnahmen – sie durfte ihren Sohn nur neun Minuten lang halten. Die Polizei erklärte die Situation zum Tatort, da keine Hebamme anwesend war. Kelsey wurde gegen ihren Willen auf eine Geburtsstation gebracht, wo andere Frauen ihre Babys zur Welt brachten, während Phoenix allein im Krankenhaus war. "Er war auf sich allein gestellt", sagte sie sichtlich bewegt im Interview. Ihr Partner Will Lindsay durfte Phoenix nie auf den Arm nehmen. Eine Videoaufnahme der Geburt, die Kelsey selbst gemacht hatte, entlastete sie schließlich – doch das Video wurde erst um 1:30 Uhr nachts angesehen, obwohl sie stundenlang darum gebeten hatte, es sich anzuschauen. Inzwischen hat sich zumindest die Polizei bei der Familie entschuldigt: Laut einem Statement der Metropolitan Police sei es "unangemessen" gewesen, die Adresse als Tatort zu bezeichnen, und die Familie "hätte feinfühliger behandelt werden sollen."
Kelsey ist die Witwe des Sängers Tom Parker (†33), der Mitglied der britischen Band The Wanted war. Tom wurde 2020 mit einem seltenen Hirntumor diagnostiziert und starb im März 2022. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder: Tochter Aurelia und Sohn Bodhi. Seit September 2024 ist Kelsey mit Will Lindsay liiert, mit dem sie Phoenix erwartet hatte. Im Interview sagte Kelsey, dass sie ausgerechnet die leidvolle Erfahrung mit Toms Erkrankung gestärkt habe: "Wenn ich Tom nicht gehabt hätte und das nicht durchgemacht hätte, wäre ich wahrscheinlich so verängstigt gewesen. Ich hätte wahrscheinlich das Gefühl gehabt, dass ich tatsächlich etwas falsch gemacht habe." Ihre Erfahrungen im Umgang mit Ärzten und dem Gesundheitssystem während Toms Krankheit hätten ihr geholfen, für sich selbst einzustehen.








