Nach Totgeburt: Kelsey Parker spricht über Klinik-Trauma
Kelsey Parker (35) hat offen über die wohl dunkelste Phase ihres Lebens gesprochen: die Totgeburt ihres Sohnes Phoenix im vergangenen Juni. Der kleine Junge, ihr erstes gemeinsames Kind mit ihrem Freund Will Lindsay, kam in der 39. Schwangerschaftswoche zu Hause leblos zur Welt, bevor Kelsey in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dort landete die Schauspielerin auf einer Station mit frischgebackenen Müttern und ihren Babys – eine Situation, die sie als zusätzlichen Schock empfand. Im Gespräch mit Sky News schilderte sie, wie wenig Verständnis und Wärme sie in diesem Moment erlebte, während sie gleichzeitig für ihre beiden Kinder Aurelia und Bodhi aus der Ehe mit dem 2022 verstorbenen Sänger Tom Parker (†33) funktionieren musste.
Im TV-Interview erinnerte sich Kelsey an eine Atmosphäre, die sie als "absolut horrend und erschütternd" beschreibt. "Ich habe keine Freundlichkeit empfunden. Die Menschen, die sich um mich kümmern sollten, wussten schlicht nicht, was sie tun", sagte sie. Nach der Totgeburt nahm sie sich eine Auszeit von der Arbeit, um das Geschehene überhaupt verarbeiten zu können. "Ich würde niemandem wünschen, was ich durchgemacht habe – es war absolut horrend und traumatisch." In ihrem Podcast "Mum's The Word!" erzählt sie, wie sehr sie die "wirklich, wirklich harte Erfahrung" geprägt hat und dass sie mit vielen anderen Frauen über Geburtstraumata spricht. Viele fühlten sich in der Geburtssituation nicht gehört oder hätten Angst, ihre Stimme zu erheben, berichtet die Influencerin. Trotz all der Trauer denkt Kelsey bereits an die Zukunft und verriet, dass sie 2026 erneut versuchen möchte, schwanger zu werden.
Neben der öffentlichen Trauerarbeit zeigt Kelsey auch sehr persönliche Einblicke in ihr Gefühlsleben und ihren Familienalltag. Ihre Kinder hatten sich auf ihren kleinen Bruder gefreut und verstehen laut Kelsey bereits erstaunlich viel über Tod und Abschied – sie wüssten, dass Phoenix nicht zurückkommt. Zu Weihnachten ließ die zweifache Mutter eine zusätzliche Plakette an der Gedenkbank für Tom anbringen, damit auch Phoenix dort einen Platz hat. Auf Instagram erklärte sie, ein Medium habe ihr gesagt, Tom halte Phoenix in den Armen; für sie sei wichtig, dass dieser Gedanke Frieden bringe. Immer wieder beschreibt sie, wie sie sich zwischen Überforderung und Stärke bewegt: Sie fühle sich manchmal, als trage sie die "ganze Welt mit bloßen Händen", müsse aber weitermachen – für ihre Kinder, die sie als ihren "Grund, ihren Frieden und ihre Kraft" bezeichnet.







