Sendungs-Aus: Stefan Mross spricht über den Trennungsschmerz
Stefan Mross (50) verliert seine Kultshow: Immer wieder sonntags wird nach rund 30 Jahren abgesetzt, und der Schlagerstar hat sich nun im MDR-Talk "Riverboat" ausführlich über seine Gefühle dazu geäußert. Der Musiker und Moderator, der die Sendung seit 2005 begleitet, zeigte sich tief bewegt. "Es ist eine Situation, mit der keiner gerechnet hat", sagte er. Für ihn bedeutet das Ende der Volksmusik-Show einen großen Verlust – nicht nur für ihn persönlich, sondern für die gesamte Schlagerwelt. Dreizehn Folgen wird das Erste in diesem Jahr noch ausstrahlen, bevor am 13. September vorerst Schluss ist. Als Grund für die Absetzung nannte der Sender Sparmaßnahmen.
Besonders schmerzt Stefan, dass mit "Immer wieder sonntags" eine wichtige Plattform für Nachwuchskünstler wegfällt. "Für Schlager und volkstümliche Musik ist einfach ein Stück Heimat weggefallen. Es wird jetzt noch schwerer, sich zu etablieren", so der 50-Jährige. Er betonte, dass viele Gäste der Show bei keiner anderen Sendung zu sehen gewesen seien. Trotzdem versucht er, das Positive zu sehen: Es sei keine Selbstverständlichkeit gewesen, die Sendung so viele Jahre moderieren zu dürfen. Mit einem Schmunzeln fügte er hinzu: "Ich war mit dieser Sendung verheiratet, länger als mit meiner Frau." Im kommenden Jahr plant er eine eigene Konzertreihe namens "Immer wieder Stefan", mit der er durch Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich touren möchte.
Das Aus der Sendung hatte Stefan bereits kurz nach Bekanntwerden der Entscheidung der ARD im Januar sichtlich mitgenommen. Berührend war für den Moderator zuletzt auch ein anderer Moment auf der Bühne: Nach dem Tod seiner Mutter im vergangenen Sommer setzte er eine Show aus – als er wenige Wochen später zurückkehrte, war es das Publikum, das ihn aufgefangen hat.






