Überheblich? Stefan Mross erntet nach ARD-Kündigung Kritik
Nach seinem emotionalen Rundumschlag gegen die ARD weht Stefan Mross (50) der Wind jetzt kräftig ins Gesicht. Der Moderator hatte kürzlich empört offengelegt, wie unschön und "eiskalt" das Aus seiner Show "Immer wieder sonntags" nach über zwei Jahrzehnten ablief: Erst wenige Stunden vor der offiziellen Bekanntmachung erfuhr er vom Ende – und wurde laut eigener Aussage sofort vom Sender unter Druck gesetzt. Doch das Mitleid in der Branche hält sich in engen Grenzen. Besonders Ex-"ZDF-Hitparade"-Urgestein Uwe Hübner nimmt das Jammern seines Kollegen in einem Facebook-Posting regelrecht auseinander und wirft ihm Überheblichkeit vor.
Ihm sei klar, dass ein solcher Jobverlust wehtue, schreibt Uwe, doch gehöre so etwas für normale Arbeitnehmer zum Alltag. "Soll es einem Prominenten dann schonender und gefühlvoller beigebracht werden?", fragt der 65-Jährige provokant. Wer ganz oben auf der Pay-Roll stehe, kenne zudem das Risiko des TV-Geschäfts. Weiter erinnert Uwe an härtere Fälle der Show-Geschichte: Max Schautzer (†84) erfuhr damals tatsächlich erst aus der Presse von seinem "Immer wieder sonntags"-Aus und Andy Borg (65) wurde beim "Musikantenstadl" ähnlich abrupt vor die Tür gesetzt. Für Stefan kommt es aber noch dicker, denn auch aus der Eventbranche schlägt ihm eisiger Gegenwind entgegen.
Andreas Lambeck, Geschäftsführer der Ahrtal Marketing GmbH, wirft dem Entertainer mangelnde Verlässlichkeit vor und rechnet ebenfalls im Zuge dieser Kritikwelle mit Stefan via Facebook ab. Im November 2025 soll der Musiker eine fest gebuchte Gala nur elf Stunden vor Beginn per WhatsApp abgesagt und den Chef danach blockiert haben. Für den Tourismusmanager ist das jetzige TV-Aus des Schlagersängers deshalb schlichtweg "Karma". Stefan selbst blickt derweil beinahe trotzig nach vorn: Er verhandelt nach eigenen Angaben bereits mit Privatsendern.






