

Flop? Neues "Stranger Things"-Spin-off verfehlt Erwartungen
Das Stranger Things-Universum meldet sich mit einem ersten Spin-off zurück: "Stranger Things: Tales From '85" ist seit Kurzem bei Netflix abrufbar und führt die Zuschauer zurück nach Hawkins. Alle Folgen der animierten Serie stehen seit Kurzem auf der Streamingplattform bereit. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes kommt das Spin-off bislang auf lediglich 68 Prozent bei den Kritikern – und stellt damit einen unerwünschten Rekord auf: Es ist das am schwächsten bewertete Projekt des gesamten "Stranger Things"-Franchises.
Inhaltlich ist "Tales From '85" zwischen der zweiten und dritten Staffel der Hauptserie angesiedelt und begleitet die bekannte Gruppe aus Hawkins als Kinder. Die animierte Serie richtet sich laut Kino.de auch an ein jüngeres Publikum. In den Kritiken wird der spielerische, unbeschwerte Ton der Serie durchaus gelobt. Bemängelt wird jedoch, dass die Ereignisse des Spin-offs in der Hauptserie keinerlei Erwähnung finden – selbst neu eingeführte Figuren wie Nikki Baxter tauchen dort nicht auf. Viele Kritiker sehen die Serie damit als kurzweiligen, aber letztlich unwesentlichen Zusatz zur Gesamtgeschichte. Zuschauer kritisieren außerdem, dass die deutschen Synchronsprecher ausgetauscht wurden.
"Stranger Things" gehört seit seinem Start im Jahr 2016 zu den erfolgreichsten Netflix-Produktionen überhaupt. Die von den Duffer Brothers (42) geschaffene Serie um die Kinder aus der Kleinstadt Hawkins und ihre Begegnungen mit dem Übernatürlichen entwickelte sich schnell zu einem Kulturphänomen. Die fünfte und letzte Staffel der Originalserie, die bisher das Schlusslicht in der Franchise-Bewertung hielt, kam bei Rotten Tomatoes noch auf 83 Prozent. Die ersten vier Staffeln lagen sogar durchgehend im Bereich der 90er-Prozentmarke. Zu beachten ist zudem, dass die aktuelle Wertung von "Tales From '85" bisher nur auf 22 Kritiken basiert – während die fünfte Staffel von 168 Kritikern bewertet wurde.





