Bodyshaming im Netz nach AMAs: Bebe Rexha kontert souverän
Bebe Rexha (36) ist nach ihrem Auftritt bei den American Music Awards zur Zielscheibe von Bodyshaming-Kommentaren im Netz geworden. Die Sängerin hatte sich auf dem Red Carpet der Verleihung in einem schwarzen Kleid gezeigt – und prompt machten sich Trolle in den sozialen Medien über ihre Figur lustig. Auf der Plattform X verbreitete ein Account ein Foto, auf dem ein älteres Bild von Bebe einem aktuellen Schnappschuss von der Veranstaltung gegenübergestellt wurde, und fragte die Nutzer, welchen ersten Gedanken sie dazu hätten. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: "Sie ist definitiv nicht auf Ozempic", schrieb ein Nutzer spöttisch. Ein anderer fügte hinzu: "Alle entdecken Ozempic. Sie entdeckt Essen."
Bebe ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und antwortete auf den Post mit einer schlagfertigen Gegenstrategie: "Mein Gedanke dazu ist... mein neues Album 'dirty blonde' erscheint am 12. Juni. Ab jetzt im Vorverkauf erhältlich." Damit ignorierte sie die Häme konsequent und nutzte die ungewollte Aufmerksamkeit kurzerhand als Werbeplattform. Ihre Fans feierten die Reaktion und sprangen ihr in der Kommentarspalte zur Seite. Viele wiesen dabei auch darauf hin, dass die Musikerin am polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS) leidet – eine chronische Stoffwechselerkrankung, die laut der Weltgesundheitsorganisation unter anderem mit einem erhöhten Risiko für Gewichtszunahme einhergeht.
Bebe hatte sich bereits in der Vergangenheit offen zu ihrem schwankenden Gewicht geäußert. Gegenüber Jennifer Hudson (44) sagte sie in deren Talkshow einmal: "Ich war sehr viel schlanker und habe dann zugenommen – das gehört dazu. Ich bin nicht wütend darüber, weil es stimmt, aber wenn man so etwas sieht, geht einem das schon nach." Zuletzt hatte die 36-Jährige, die Anfang des Jahres in einem Instagram-Post eine neue Ära für sich ausgerufen hatte, betont, dass sie selbstbewusster auftreten und weniger Kompromisse eingehen wolle.






