Ex-GNTM-Kandidatin Martina zerlegt das neue Finale-Konzept
Das diesjährige Finale von Germany's Next Topmodel sorgt weiterhin für hitzige Diskussionen – und jetzt meldet sich auch eine ehemalige Teilnehmerin zu Wort. Martina Gleissenebner-Teskey (54), die 2022 als Finalistin dabei war, äußerte sich gegenüber Heute offen und kritisch über das neue Konzept. Besonders das Fehlen eines Live-Finales stößt ihr sauer auf. "Ich finde es schade. Es ist ein Wahnsinn, dass die Kandidaten seit 3 Monaten wissen, wer gewonnen hat, und müssen das mit sich mittragen", so die ehemalige Kandidatin. Dazu kommt, dass die Namen der Gewinner bereits vor der Ausstrahlung geleakt worden waren, was die Debatte zusätzlich anheizte.
Martina sieht in dem neuen Format auch eine grundsätzliche Gefahr für die Glaubwürdigkeit der Show. "Ich finde es auch schade, weil die Gefahr besteht, dass einfach mehr manipuliert wird. Dass man das Gefühl hat, das geht nicht mit rechten Dingen zu, da gewinnt einfach die Person, die von Anfang an festgestanden ist. Da muss man sich schon gefallen lassen, dass dieser Vorwurf vielleicht kommt", sagte sie gegenüber Heute. Den vorzeitigen Leak der Sieger sieht sie dabei als zweischneidiges Schwert: "Ich glaube, das hat Vorteile und Nachteile. Dass man vielleicht nochmal genauer schaut, ob sie das wirklich verdient hat, oder dass man sagt, ich schau es nicht, weil ich weiß es eh schon."
Das aufgezeichnete Finale wurde vergangene Woche auf ProSieben ausgestrahlt. Aus dem Frauen-Wettbewerb ging Aurélie als Siegerin hervor, bei den Männern setzte sich Ibo durch – und das vor prominenten Gästen wie Adriana Lima (44), Nicole Scherzinger (47) und Winnie Harlow (31). Damit bleibt auch 2026 das zweigeteilte Format mit einer Siegerin und einem Sieger erhalten, das seit 2024 Teil der Show ist. Martina selbst verfolgt das Format nach wie vor mit großem Interesse. Sie erzählte Heute: "Seit ich dabei war, interessiert's mich noch mehr, weil ich das Ganze natürlich auch ganz anders anschaue." Dass mittlerweile auch Männer an dem Wettbewerb teilnehmen, sieht sie dabei durchaus kritisch – sie sei froh gewesen, dass ihre eigene Staffel ausschließlich Frauen umfasste.









