

Interesse sinkt vor Kinostart: Wird "Die Odyssee" zum Flop?
Christopher Nolan (55) erlebt kurz vor dem Kinostart seines Mega-Projekts einen Dämpfer: Sein Fantasy-Epos "Die Odyssee" verliert in den USA spürbar an Zugkraft. Wie das Tracking-Unternehmen The Quorum laut Branchenportal Puck erhoben hat, wollen aktuell nur noch 44 Prozent der befragten Kinogänger den Film auf der großen Leinwand sehen – zuvor waren es noch 54 Prozent. Besonders pikant: Viele Filmfans wissen offenbar noch gar nicht, dass Nolans neue Großproduktion mit Starbesetzung in Kürze in die Kinos kommt. In Deutschland soll "Die Odyssee" am 16. Juli 2026 starten.
Die auf Homers Epos basierende Produktion gilt als eines der riskantesten Projekte des Regisseurs, der zuletzt mit "Oppenheimer" fast die Milliardenmarke an den Kinokassen knackte. Rund 250 Millionen US-Dollar soll "Die Odyssee" gekostet haben, das Ergebnis ist jedoch eher ein pseudo-historisches Fantasy-Spektakel als ein klassischer Historienfilm. Trotzdem liegt das aktuelle Publikumsinteresse laut The Quorum nur auf dem Niveau von Titeln wie "Supergirl" oder "Moana", während sich etwa "Scary Movie 6" mit 49 Prozent etwas besser schlägt. Nur 39 Prozent der Befragten in den USA wissen demnach überhaupt, dass es den neuen Nolan-Film gibt und dass der Start nicht mehr allzu fern ist.
Für Gesprächsstoff sorgt neben den Zahlen auch die Besetzung. Christopher Nolan hat für "Die Odyssee" einmal mehr ein ganzes Star-Ensemble um sich geschart: Unter anderem Matt Damon (55), Tom Holland (29), Zendaya (29), Robert Pattinson (40), Anne Hathaway (43), Charlize Theron (50), Lupita Nyong'o (43), Elliot Page (39), Jon Bernthal (49), Mia Goth (32), Samantha Morton (49) und weitere Hollywood-Größen stehen vor der Kamera. Kritiker monieren allerdings eine angeblich historisch ungenaue Darstellung einzelner Figuren, obwohl der Film klar als Fantasy-Abenteuer angelegt ist und nicht als streng korrekte Antike-Studie. Nolan ist für seine spektakulären, visuell ausgefeilten Kinowelten bekannt, die er bevorzugt mit wiederkehrenden Lieblingsdarstellern umsetzt – viele seiner Stars wie Matt, Anne oder Robert standen bereits mehrfach für den Briten vor der Kamera und gelten als fester Bestandteil seines kreativen Umfelds.







