

95.000 Menschen: Metallica spielen Rekord-Show in Berlin
Metallica haben im Berliner Olympiastadion Geschichte geschrieben. Beim Konzert der US-amerikanischen Metalband fanden sich am Donnerstagabend rund 95.000 Fans ein – laut Bild mehr als je zuvor bei einer Show in einer deutschen Arena. Damit übertrafen die Rocklegenden sogar den bisherigen Rekord, den U2 im Jahr 2009 am selben Ort mit rund 90.000 Zuschauern aufgestellt hatten. Sänger James Hetfield (62) und seine Bandkollegen lieferten auf der riesigen 360-Grad-Bühne gut zwei Stunden Heavy-Metal-Geschichte ab und begeisterten die Menge mit einer Zeitreise durch 45 Jahre Bandgeschichte. Hits wie "Master of Puppets" und "Enter Sandman" sorgten für Ekstase im weiten Rund.
Als besondere Überraschung coverten Metallica – wie bei jedem Konzert ihrer Tournee – einen Song einer lokalen Band. In Berlin fiel die Wahl auf Rammstein und deren Hit "Sonne" aus dem Jahr 2001. Die Menge sang Zeile für Zeile lautstark mit. Einen weiteren emotionalen Höhepunkt bot die Rockballade "Nothing Else Matters": Als James die ersten Töne anstimmte, verwandelten tausende Handylampen das Stadion in ein leuchtendes Meer. Zum Abschluss schickte die Band ihr Publikum mit einem großen Feuerwerk in die Berliner Nacht. "Wir hoffen, dass ihr mit einem Lächeln nach Hause geht", sagte James zu den Fans.
Metallica, 1981 gegründet, gelten seit Jahrzehnten als eine der einflussreichsten Metalbands der Welt. Ihre Liveshows sind bekannt dafür, bei Fans buchstäblich die Erde zu erschüttern – so auch beim Konzert im Lane Stadium in Virginia, wo das Springen und Toben von über 60.000 Fans ein messbares Mini-Erdbeben auslöste, das sogar ein nahegelegenes seismologisches Observatorium registrierte.







