Christina Hänni offen über ihre Probleme mit Körperbildern

Christina Hänni offen über ihre Probleme mit Körperbildern

- Louisa Riepe
Lesezeit: 2 min

Christina Hänni (36) spricht jetzt auf Instagram so offen wie selten über ihren jahrelangen Kampf mit ihrem Körperbild. Die Tänzerin nahm ihre Follower mit einer chronologischen Bilderreihe durch verschiedene Phasen ihres Lebens mit und zeigte dabei alte Aufnahmen aus ihrer Zeit als Turniertänzerin, von Let's Dance und aus den vergangenen Jahren. Christina schildert, wie sehr sie der Druck in der Tanzwelt geprägt habe und dass Kommentare über ihre Figur sie lange begleitet hätten. Besonders erschütternd: Schon damals, als sie nach eigener Aussage nur 49 Kilogramm wog, sei sie als "kurvig" bezeichnet worden.

In ihrem ausführlichen Rückblick beschreibt Christina, dass sie in ihrem ersten Jahr bei "Let's Dance" 52 Kilogramm gewogen habe und sich dennoch für ihre Hüften geschämt habe. 2019 sei ein besonders schwieriger Punkt gekommen: Nach einer Trennung habe sie sich laut eigener Aussage aus emotionalem Stress auf 50 Kilogramm heruntergehungert. Ausgerechnet in dieser Phase habe sie die meisten Komplimente für ihre angebliche Tanzfigur bekommen. Später habe sie exzessiv trainiert und nach außen eine perfekte Fassade gezeigt. "Ich habe sexy Bilder gepostet, aber zu Hause nur geweint", schrieb sie auf Instagram. 2020 habe sich mit der Liebe zu Luca Hänni (31) vieles verändert. 2023 habe sie mit einer strengen Diät noch einmal ihre alte Figur anstreben wollen und sich auf 54 Kilogramm zurückgekämpft. Wie sie erklärte, habe außer ihr selbst aber niemand einen Unterschied bemerkt. Auch ihre Schwangerschaft thematisierte Christina offen: Sie habe 17 Kilogramm zugenommen und das auferlegte Sportverbot als schwierig empfunden. Dennoch habe sie sich selten so schön gefühlt.

Heute geht Christina nach eigenen Worten anders mit ihrem Körper und mit öffentlichen Reaktionen darauf um. Selbst in Phasen, in denen sie "scheinbar dünn" gewesen sei, hätten Menschen weiter über ihren Körper spekuliert und sogar gefragt, ob sie wieder schwanger sei. Für die Profitänzerin zeigt das, dass Bodyshaming nicht von einer bestimmten Kleidergröße abhängt. Inzwischen teile sie zwar noch immer gern Bikini-Bilder, wolle dabei aber mehr Realität und weniger Perfektion zeigen. Ihr Fazit fiel sehr persönlich aus: Es habe rund zehn Jahre gedauert, bis sie gelernt habe, stärker auf sich selbst zu hören und sich weniger von fremden Meinungen abhängig zu machen. Mit ihrem Beitrag hofft Christina, anderen Frauen Mut zu machen, damit sie ihren eigenen Weg schneller finden.

Christina Hänni im April 2026
Instagram / christina.haenni
Christina Hänni im April 2026
Christina Hänni posiert
Instagram / christina.haenni
Christina Hänni posiert
Christina Hänni im Mai 2024
Instagram / christina.haenni
Christina Hänni im Mai 2024
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