Emilia Clarke kritisiert zu wenig Feingefühl bei Nacktszenen
Emilia Clarke (39) hat sich offen darüber geäußert, dass sie während ihrer Karriere bei Nacktszenen teilweise mangelnde Fürsorge am Set erlebt hat. Gegenüber dem Magazin Variety erklärte sie: "Ich habe auf anderen Jobs mangelnde Fürsorge erlebt, von der ich denke, dass sie mit etwas mehr Rücksichtnahme hätte verhindert werden können." Welche konkreten Produktionen die Schauspielerin meint, ließ sie dabei jedoch bewusst offen.
"Ich möchte nicht spezifisch sagen, welche Rollen das waren. Es gab einfach eine Reihe von Situationen, in denen ich dachte: 'Das ist nicht richtig'", so die Darstellerin. Sie betonte dabei, dass es ihr nicht um Machtmissbrauch gehe, sondern um fehlendes Nachdenken. Die Dreharbeiten zu Game of Thrones, wo sie in zahlreichen Szenen nackt zu sehen war, hob sie dagegen als positives Beispiel hervor. Die Verantwortlichen der Serie hätten sie gut behandelt – auf anderen Sets habe sie sich weniger sicher gefühlt.
Parallel dazu sprach der Serienstar erneut über die zwei lebensgefährlichen Gehirnaneurysmen, die sie während der "Game of Thrones"-Jahre erlitt – und die sie jahrelang mit heftiger Überlebensschuld zurückließen. "Für eine ganze Weile hatte ich das Gefühl, ich hätte den Tod betrogen und er würde mich einholen", sagt Emilia und gesteht, sie habe sich emotional komplett abgeschottet und sei überzeugt gewesen, sie "dürfe eigentlich gar nicht mehr hier sein".







