Henry Cavill wird für Amazons "Highlander"-Remake zum Risiko
Henry Cavill (43) steckt in einer Kinoflaute – und das ausgerechnet zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Sein neuer Actionfilm "In the Grey" unter der Regie von Guy Ritchie (57) läuft an den Kinokassen alles andere als rund. Gerade einmal rund 11 Millionen Euro hat der Film bislang eingespielt, dabei kostete die Produktion rund 60 Millionen Euro. Für das geplante "Highlander"-Remake, das Amazon MGM Studios gemeinsam mit dem Schauspieler stemmt, ist das keine ermutigende Nachricht. Der Kinostart des aufwendigen Projekts ist für 2027 geplant – das Budget soll laut Kino.de zwischen 140 und 155 Millionen Euro liegen.
Es ist bereits der dritte Kinoflop von Henry in Folge. Dabei kommen er und sein Co-Star Jake Gyllenhaal (45) beim Publikum laut der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes durchaus gut an – der Film hält dort bei 83 Prozent. Das Problem scheint also weniger die Qualität zu sein, als vielmehr die Zugkraft des Schauspielers an der Kinokasse. Beim "Highlander"-Remake, in dem er den unsterblichen schottischen Krieger Connor MacLeod spielt, setzt Amazon MGM Studios deshalb neben Henry auf ein ganzes Ensemble an Starpower: Russell Crowe (62), Dave Bautista (57), Karen Gillan (38), Jeremy Irons (77), Djimon Hounsou und Marisa Abela (29) sind ebenfalls mit von der Partie. Hinter der Kamera steht Chad Stahelski, der mit der John Wick-Reihe seine Action-Handschrift längst bewiesen hat.
Das "Highlander"-Reboot hat schon einige Turbulenzen hinter sich. Das ursprüngliche Studio Lionsgate zog sich aus dem Projekt zurück, bevor Amazon MGM Studios das Ruder übernahm. Beim Branchenevent CinemaCon in Las Vegas präsentierte das Studio erstmals Szenen aus dem Film und gab damit Fans einen ersten Eindruck von Henrys Interpretation des legendären Unsterblichen – mit bildgewaltigen Schauplätzen, internationalem Setting und spektakulären Schwertkämpfen. Das Original mit Christopher Lambert (69) und Sean Connery (†90) aus dem Jahr 1986 war damals übrigens ebenfalls an den Kinokassen gescheitert und avancierte erst später zum Kultfilm.








