Herzschmerz bei Emilia Clarke: Sorge um künftige Kinder
Emilia Clarke (39) spricht so offen wie selten über ihre ganz persönlichen Ängste: In dem Podcast "Dear Chelsea" schildert die Game of Thrones-Ikone, wie sehr sie die Vorstellung belastet, eines Tages ein Kind zu bekommen, das vielleicht ihre lebensbedrohliche Herzschwäche erbt. Die Schauspielerin, die durch ihre Rolle als Daenerys Targaryen weltberühmt wurde, erzählt: "Ich wurde mit einer erblichen Schwäche meiner Arterien geboren." Bereits zweimal sei sie nur knapp dem Tod entgangen. Die erste Gehirnblutung erlitt Emilia mit 24 in einem Fitnessstudio in London, die zweite wenige Jahre später nach einem missglückten Eingriff. "Wenn ich ein Baby hätte, würde ich sagen: 'Bringt dieses Baby sofort in den MRT, damit ich sehen kann, ob es das hat'", berichtet Emilia, die laut The Sun wieder Single sein soll, im Gespräch mit Gastgeberin Chelsea Handler (50).
In dem Podcast macht Emilia deutlich, wie sehr die Krankheit ihren Alltag und ihre Entscheidungen prägt. Nach ihrem ersten Aneurysma 2011 lag sie drei Wochen im Krankenhaus. "Sie konnten HBO zwei Wochen lang nichts sagen, bis sie sicher waren, dass ich nicht sterben würde", erinnert sich die Britin. Nach der Operation kämpfte sie mit Aphasie, konnte zeitweise nicht einmal ihren eigenen Namen abrufen. Trotzdem stand sie kurz darauf bereits für ihren ersten großen Pressetermin vor Kameras – noch unter Morphium, wie der "Me Before You"-Star berichtet. Auch nach dem zweiten Aneurysma, bei dem ihr Schädel geöffnet werden musste und eine sichtbare Narbe zurückblieb, arbeitete die Darstellerin weiter. Heute hält sie sich strikt an ärztliche Vorgaben: keine Drogen, nichts, was den Blutdruck nach oben treibt, keine übermäßige Belastung. "Im Grunde gibt es nichts, was das verhindern kann", sagt sie im Podcast, auch wenn sie jährlich ihr Gehirn scannen lässt und von Ärzten eng überwacht wird.
Hinter der Frau, die auf dem roten Teppich stets lächelt, steckt eine starke Persönlichkeit, die sich über Jahre durch harte Drehbedingungen und gesundheitliche Rückschläge gekämpft hat. Emilia erzählt, dass die Corona-Pandemie das erste Mal gewesen sei, dass am Set jemand gefragt habe: "Dir geht es nicht gut? Musst du wirklich kommen? Du musst heute nicht arbeiten." Davor sei sie durch alles während ihrer verschiedenen Dreharbeiten hindurchgegangen – von gebrochenen Rippen bis zu einer unentdeckten Hüftfraktur, die sie sich 2015 beim Tanzen mit "Terminator Genisys"-Kollege Arnold Schwarzenegger (78) zuzog. Im Privaten sucht die Schauspielerin Ruhe, achtet auf ihren Körper und spricht inzwischen ganz bewusst über ihre gesundheitliche Geschichte. Mit ihren offenen Worten über die Angst, diese Belastung an ein zukünftiges Kind weiterzugeben, gewährt sie einen seltenen Einblick in ihre verletzliche Seite.










