Ist Katie Price' Blitz-Ehe mit Lee Andrews überhaupt gültig?
Katie Price (48) steckt schon wieder mitten in einem Ehechaos. Die britische Realitybekanntheit hatte ihren vierten Ehemann Lee Andrews Anfang des Jahres bei einer Blitzhochzeit in Dubai geheiratet – wenige Tage, nachdem die beiden sich zum ersten Mal persönlich begegnet waren. Seitdem überschlagen sich die Ereignisse: Lee verschwand nach einem nächtlichen Versuch, die Grenze zu überqueren, wurde offenbar verhaftet und saß zwischenzeitlich im Dubai Central Jail. Nun haben sich zwei Familienanwälte gegenüber The Mirror dazu geäußert, was eine mögliche Scheidung für die 48-Jährige bedeuten würde – und ob die Ehe überhaupt rechtlich anerkannt ist.
Die Antworten der Experten lassen aufhorchen. Susie Barter, Familienrechtspartnerin bei Burgess Mee, erklärte, dass Katie grundsätzlich zwischen einer Scheidung in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder in Großbritannien wählen könnte – einfach sei keine der beiden Optionen. In den Emiraten sei eine schnelle Scheidung zwar möglich: "Wenn Katie und Lee rechtmäßig in Abu Dhabi verheiratet wurden, könnte sie direkt über das Abu Dhabi Judicial Portal einen schuldlosen Scheidungsantrag stellen, und die Scheidung könnte in nur 30 Tagen ausgesprochen werden." Eine schnelle Scheidung sei jedoch nicht unbedingt vorteilhaft. Vermögen außerhalb der Emirate spielten dabei keine Rolle und auch der Unterhalt falle bei kurzen Ehen gering aus. Eine Scheidung in England hingegen sei frühestens im Januar 2027 möglich, da eine Pflichtwartezeit von zwölf Monaten nach der Eheschließung eingehalten werden müsse. Familienrechtspartnerin Sophie Hughes von der Kanzlei Knights wies zudem darauf hin, dass zunächst geprüft werden müsse, ob die Ehe in England und Wales überhaupt anerkannt werde: "Nicht alle im Ausland geschlossenen Eheschließungen werden anerkannt. Nur solche, die im Land der Eheschließung gültig sind, können anerkannt werden – also wenn dort das korrekte Rechtsverfahren eingehalten wurde."
Die Frage nach der Gültigkeit der Ehe ist dabei keine rein formale. Lee hat in der Vergangenheit bereits mit falschen Angaben für Schlagzeilen gesorgt: Er behauptete, einen Doktortitel der Universität Cambridge zu besitzen – doch die Universität erklärte, keinerlei Aufzeichnungen über ein Studium von ihm zu haben. Katie räumte daraufhin in der Sendung "Good Morning Britain" ein: "Er hat keinen Doktortitel aus Cambridge. Das ist einer aus Spanien. Es liegt an ihm zu erklären, warum er diesen Doktortitel hat." Für Katie ist es nicht die erste turbulente Ehe – Lee ist bereits ihr vierter Ehemann.








