"The Hunt"-Kameramann wusste: Serkan Yavuz gewinnt die Show
Serkan Yavuz (33) hat nicht nur "The Hunt" gewonnen – er wurde auf dem Weg dahin auch von einer ganz besonderen Person angetrieben. In seinem Podcast "unREAL" erzählt der Realitystar jetzt, dass sein Kameramann schon am allerersten Drehtag fest an seinen Sieg geglaubt hat. "Am ersten Tag hat mein Kameramann zu mir gesagt: 'Ich glaube, mit dir gewinne ich'", zitiert Serkan ihn im Podcast. Diese Worte hätten ihn enorm motiviert, denn plötzlich ging es nicht mehr nur um ihn allein. "Das spornt mich halt an. Da geht es nicht nur um mich, sondern ich will auch mein Team nicht enttäuschen", erklärt der 33-Jährige. Aber nicht nur dieser erste Vertrauensbeweis trieb Serkan an. Auch das Lob seines Kamerateams nach jedem gelungenen Lauf habe ihm ordentlich Schub gegeben.
"Geiler Run, geil gemacht, geile Bilder" – solche Worte, verbunden mit Abklatschen, hätten ihn immer wieder neu motiviert. Gleichzeitig gibt der Realitystar im Podcast einen spannenden Einblick in die körperlichen Anforderungen der Show. Eine Jagd dauere in der Regel zwischen zweieinhalb und drei Stunden, hänge aber auch davon ab, wie schnell einzelne Sektoren geschlossen werden. "Das geht scheiße schnell und es ist scheiße lang und belastend. Die ersten Jagden gingen vier Stunden", erinnert sich Serkan. Sein Kameramann habe mit einer Uhr Kalorien und Kilometer gemessen – und hinter den Kulissen hätten sich die Kameraleute und Organisatoren sogar ein kleines Wettrennen darum geliefert, wer die meisten Kilometer zurücklegte. Serkan legte pro Jagd meistens rund sechs Kilometer zurück. "Hört sich weniger an, aber man bleibt ja stehen, versteckt sich – wir hatten immer das meiste", erklärt er.
Im Finale wartete ausgerechnet Serkans gute Freundin Cecilia Asoro (30) auf ihn. Am Ende war er es jedoch, der jubelte: Der Zweifachpapa holte sich den Sieg und kassierte 36.500 Euro Preisgeld. Der letzte Kampf hatte es in sich. Die beiden mussten in einem dreiteiligen Parcours aus Kraft, Geschicklichkeit und Köpfchen ran. Erst schleppten sie schwere Wasserkanister durchs Gelände, dann mussten sie winzige Dreiecke durch ein Gitterlabyrinth manövrieren. Spätestens beim letzten Teil wurde es richtig nervenaufreibend: Bei einem Gedächtnistest mussten aufleuchtende Farbtasten in der richtigen Reihenfolge wiederholt werden, bis zu einer Sequenz von 20 Tasten. Cecilia lag beim Feinmotorik-Part zeitweise vorne. Doch Serkan behielt beim Gedächtnisduell die stärkeren Nerven, sprintete zurück zum "Kreis des Schicksals" und drückte den entscheidenden Buzzer.








