

Rupert Everett fast gelähmt durch folgenschweres Training
Rupert Everett spricht erstaunlich offen über die gesundheitlichen Folgen seiner früheren Fitnessroutine. Der Schauspieler hat im Interview mit The Guardian erzählt, dass er sich mit seinem Training in den Neunzigern regelrecht "ruiniert" habe. Damals habe er einem besonders muskulösen Körper nachgeeifert, heute fühle er sich wegen der Folgen "fast lahmgelegt". Rupert erklärte, er habe zwar Gewichte gestemmt, aber wichtige Ausgleichsübungen wie Dehnen ausgelassen. Genau das habe sich über die Jahre massiv bemerkbar gemacht. Der Hollywoodstar sagte dem Blatt: "Ich habe mich ruiniert. Jetzt bin ich fast verkrüppelt als Folge davon."
Im Gespräch mit The Guardian blickte Rupert auch darauf zurück, warum ihn das Thema Aussehen damals so sehr beschäftigte. Er schilderte, dass er von Natur aus sehr schmal gebaut gewesen sei und sich unter Druck gesetzt gefühlt habe, mehr wie ein klassischer Leading Man auszusehen. Über sein früheres Erscheinungsbild sagte er: "Mein Hintern war wie zwei Knochen und ein Loch. Und meine Beine waren skelettartig." Später habe er dann einen muskulöseren Look aufgebaut, an den er sich bis heute sehr genau erinnert. "Ich sah einmal fantastisch aus. Ich hatte Muskeln. Alles", sagte er.
Gleichzeitig machte Rupert deutlich, dass ihn diese äußerliche Verwandlung nicht wirklich zufriedener gemacht habe. Selbst während seiner Hollywoodphase, die er als "ziemlich kurzlebig" beschrieb, habe ihm Erfüllung gefehlt. Obwohl er mit Stars wie Sophia Loren (91), Michelle Pfeiffer (68) und Stanley Tucci (65) drehte, sei vieles für ihn von dem Wunsch bestimmt gewesen, attraktiver zu wirken. Bei seiner Eitelkeit sei es aber nicht um selbstverliebtes Bewundern gegangen, sondern um Unsicherheit. "Eitelkeit ist oft ein Gefühl tiefer Unsicherheit und nicht das Gefühl, wie fabelhaft ich bin", betonte der Emily in Paris-Darsteller.




