Sprachlos: "Bares für Rares"-Gast macht unglaublichen Gewinn
Was für ein Fund: Raimund Müller aus Singen in Baden-Württemberg hat bei Bares für Rares einen sagenhaften Gewinn eingefahren. Der 67-Jährige brachte eine Bronzefigur mit ins Pulheimer Walzwerk bei Köln – ein Stück, das er einst für gerade einmal 35 Euro in einem Sozialkaufhaus erstanden hatte. "Da hat mich das angesprungen, sozusagen", erzählte er. Moderator Horst Lichter (64) ahnte sofort, dass hinter der Skulptur mehr stecken könnte: "Ich würde sagen, das ist Kunst", stellte er fest. Dass er damit goldrichtig lag, sollte sich kurz darauf bewahrheiten.
Experte Colmar Schulte-Goltz (53) bestätigte Horsts Einschätzung und identifizierte die Bronzefigur als ein Werk des Schweizer Künstlers Schang Hutter aus dem Jahr 1983. "Ästhetisch etwas ungewöhnlich, technisch besonders. Es ist sehr individualistisch, obwohl es eine menschliche Figur zeigt", beschrieb der Sachverständige das Stück. Zudem handele es sich um das fünfte von insgesamt 30 Exemplaren. Der Schätzwert: zwischen 2000 und 2500 Euro. "Das war der Fang Ihres Lebens", urteilte Schulte-Goltz. Horst ließ seinen Gefühlen freien Lauf: "Alter! Ich bin echt geplättet!" Raimund selbst hatte sich lediglich 3000 Euro gewünscht – und lag damit gar nicht so weit daneben. Im Händlerraum lieferten sich mehrere Händler ein Bietergefecht, das Julian Schmitz-Avila (39) schließlich mit einem Gebot von 2000 Euro für sich entschied.
Für Raimund bedeutet das einen enormen Gewinn gegenüber seinem ursprünglichen Kaufpreis aus dem Sozialkaufhaus. Der frühere Logistiker verlässt das Studio mit einem breiten Lächeln – und einer Geschichte, die er Familie und Freunden so schnell nicht müde werden dürfte zu erzählen. Wer ähnliche Schätze finden will, kann "Bares für Rares" montags bis freitags am Nachmittag im ZDF oder vorab in der Mediathek verfolgen.








