Rätsel-Glas bei "Bares für Rares" sprengt jede Schätzung
In der aktuellen Folge von Bares für Rares sorgt jetzt ein besonderes Glasobjekt für Aufsehen. Die Schwestern Birgit und Tanja aus Saarbrücken bringen das Stück im Auftrag ihrer Mutter mit – zunächst ist jedoch völlig unklar, worum es sich bei dem Fund überhaupt handelt. Laut der Bild-Zeitung bringt erst die Expertise von Wendela Horz Licht ins Dunkel: Vermutlich handelt es sich um einen dekorativen Kerzenhalter aus der Zeit des Jugendstils. Das außergewöhnliche Objekt soll aus der böhmischen Klostermühle Loetz Witwe stammen und Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sein.
Besonders ins Auge fällt der vergoldete Zinnfuß, der an einen Seerosenteich mit zwei Libellen erinnert. Auch das irisierende Glas sorgt für ein außergewöhnliches Farbspiel, wie die Bild berichtet. Zwar weist das Stück einige kleine Mängel wie schwarze Verunreinigungen und abgerissene Glasfäden auf, dennoch schätzt Expertin Wendela Horz den Wert auf 500 bis 700 Euro. Die Verkäuferinnen hatten deutlich weniger erwartet und ursprünglich nur auf 200 Euro gehofft. Im Händlerraum entwickelt sich anschließend ein spannender Bieterwettstreit und am Ende sichert sich David Suppes (38) das Glasobjekt für stolze 1.070 Euro.
"Bares für Rares" läuft seit 2013 im ZDF und hat sich seitdem zu einer der erfolgreichsten Trödelshows im deutschen Fernsehen entwickelt. Immer wieder sorgen außergewöhnliche Fundstücke für Staunen – und bescheren so manchem Verkäufer dank einer überraschenden Expertise oder eines spannenden Bieterduells einen sagenhaften Gewinn. Auch in Zukunft dürfen sich die Fans auf spannende Raritäten und besondere Geschichten rund um die mitgebrachten Schätze freuen. Neue Folgen zeigt das ZDF in der Regel montags bis freitags ab 15:05 Uhr.











