

Eklat: "Bares für Rares"-Händler stoppen lügenden Verkäufer
Ein Verkäufer hat bei Bares für Rares jetzt für einen echten Eklat gesorgt. Reinhold Mennecke war eigens aus Zürich in die ZDF-Trödelshow gereist, um dort einen Kronleuchter zu verkaufen. Dabei behauptete er, das Stück stamme aus einem abgebrannten Schloss und sei mindestens 200 Jahre alt – für den zuständigen Experten klang das jedoch von Anfang an nach einer stark übertriebenen Geschichte. Tatsächlich stellte sich heraus, dass der Kronleuchter frühestens nach 1900 gefertigt worden war und sich zudem in keinem besonders guten Zustand befand. Aus dem Wunschpreis von 2.000 Euro wurde eine Expertenempfehlung von lediglich 800 bis 900 Euro. Moderator Horst Lichter (64) schickte ihn trotzdem mit der Händlerkarte weiter.
Im Händlerraum angekommen, legte Reinhold dann noch eine Schippe drauf: Er erzählte dort nicht nur erneut dieselbe Geschichte vom abgebrannten Schloss, sondern behauptete auch noch, diese sei von den Experten bestätigt worden – eine glatte Lüge. Als Händler Walter "Waldi" Lehnertz den schlechten Zustand des Kronleuchters ansprach, wurde Reinhold ausfällig und forderte ihn in rüdem Ton auf, den Mund zu halten. Auch Fabian Kahl (34) bekam die ungehobelte Art des Verkäufers zu spüren. Reinhold duzte alle Anwesenden ungefragt und schimpfte munter weiter. Fabians Angebot von 300 Euro lehnte er schließlich ab – und verließ den Händlerraum ohne Verkauf.
"Bares für Rares" läuft seit Jahren erfolgreich im ZDF und lebt von einem simplen Prinzip: Verkäufer lassen ihre Mitbringsel von Experten schätzen und handeln anschließend mit den Händlern um den besten Preis – in der Regel in freundlicher Atmosphäre. Dass ein Verkäufer die Händler derart angeht und ihnen gegenüber die Unwahrheit sagt, ist in der Geschichte der Sendung eine Ausnahmeerscheinung. Trotzdem ist Reinhold nicht der erste Teilnehmer der Show, der beleidigt das Studio verlässt.









