Matt Damon gesteht, was ihm als Vater schwerfällt
Matt Damon (55) gewährt seltene Einblicke in sein Familienleben – und spricht dabei überraschend offen über seine Schwierigkeiten als Vater. Im Interview mit dem Magazin GQ erzählt der Hollywoodstar, dass es ihm immer schwerer falle, wirklich im Moment zu leben, während seine vier Töchter älter werden. Der Schauspieler ist mit seiner Frau Luciana Barroso (49) seit 2005 verheiratet, gemeinsam ziehen sie Isabella, Gia und Stella groß, außerdem ist Matt Stiefvater von Lucianas Tochter Alexia. Gerade weil er so viel unterwegs ist und weltweit dreht, beschäftigt ihn die Frage, wie präsent er für seine Familie sein kann. "Ich denke viel darüber nach, besonders jetzt, wo meine Kinder älter werden. Ich versuche wirklich, im Hier und Jetzt zu sein. Und das ist für mich schwer", gesteht er.
Als einen wichtigen Grund für diese innere Zerrissenheit nennt Matt ganz klar seinen Beruf. In der Filmbranche müsse er ständig vorausplanen, Projekte vorbereiten und Unsicherheiten im Blick behalten. "Vielleicht hat es mit meiner eigenen Art zu tun", sagt der Oscarpreisträger, "aber es hat auch mit diesem Job zu tun, in dem du immer versuchst herauszufinden, was vor dir liegt, weil er so unsicher und ziemlich gnadenlos ist." Aktuell steht Matt mit einem riesigen Abenteuer-Epos im Fokus: Für "Die Odyssee", der am 16. Juli 2026 in die Kinos kommen soll, stand er 91 Tage lang an unterschiedlichsten Orten vor der Kamera. Gedreht wurde in sechs Ländern, darunter Marokko, Griechenland, Italien, Island, Schottland und in den USA.
Für Matt fühlte sich der Dreh wie ein Geschenk an – auch, weil ihm bewusst ist, dass Produktionen dieser Größenordnung immer seltener werden könnten. Er verweist im Interview darauf, dass nur noch wenige Regisseure wie Denis Villeneuve (58) oder Christopher Nolan (55) solche Mammutprojekte umsetzen könnten. Der Darsteller beschreibt, dass sich seine eigene Wahrnehmung am Set spürbar verändert habe: Dinge, die ihn früher gestresst hätten, seien plötzlich positiv gewesen. Selbst Nässe, Kälte und lange Drehtage empfand er als Glück: "So etwas hatte ich noch nie erlebt. Deshalb klinge ich jetzt vielleicht ein bisschen wie ein wiedergeborener Christ. Es ist ein Gefühl, nach dem ich mich gesehnt habe und das ich endlich gefunden habe."








