Prinz Harry bringt Invictus Games 2029 erstmals nach Asien
Die Invictus Games von Prinz Harry (41) gehen erstmals nach Asien: Die südkoreanische Stadt Daejeon wird 2029 Gastgeberin des internationalen Wettkampfs für verwundete, verletzte und erkrankte Soldaten und Veteranen sein. Das gab die Invictus Games Foundation laut People am Montag, dem 20. Juli, bekannt. Damit setzt das Event nach Stationen in Europa, Nordamerika und Australien einen neuen Meilenstein. Daejeon setzte sich dabei gegen zwei andere Kandidaten durch, darunter die US-amerikanische Stadt San Diego. Geplant sind zwölf Sportarten, die vom 6. bis 15. Oktober 2029 ausgetragen werden. Rund 550 Athleten aus 26 Nationen werden erwartet – begleitet von ihren Familien und Freunden.
Charles Allen, Vorsitzender der Invictus Games Foundation, bezeichnete die Wahl Daejeons als einen "entscheidenden Moment" für die gesamte Bewegung. "Als erste asiatische Nation, die als Gastgeber ausgewählt wurde, steht die Republik Korea für ein aufregendes neues Kapitel auf unserem Weg", erklärte er. Südkorea ist bereits seit den Spielen in Den Haag im Jahr 2022 Teil der Invictus-Gemeinschaft. Vor den Daejeon-Spielen finden zunächst noch die Invictus Games 2027 in Birmingham statt, wo Prinz Harry erst kürzlich im Rahmen eines Countdown-Events selbst aktiv mitmachte und unter anderem Wheelchair Rugby und Pickleball ausprobierte.
Harry gründete die Invictus Games im Jahr 2014 in London. Inspiriert hatten ihn dazu die US-amerikanischen "Warrior Games", ein adaptiver Sportwettkampf für Militärangehörige. "Ich dachte: Wow, sieh dir die Kraft des Sports an, sieh, wie er buchstäblich Leben verändert", sagte der Herzog von Sussex laut People über diesen Moment. Doch die Spiele bedeuten für Harry noch mehr als das: Bei den Invictus Games 2017 in Toronto traten er und Herzogin Meghan (44) erstmals gemeinsam öffentlich auf. "Die Spiele in Toronto waren unser erstes offizielles gemeinsames Auftreten. Wir waren damals frisch zusammen, also war das sehr viel auf einmal – aber zum Glück waren wir mit der perfekten Gemeinschaft zusammen", erinnerte sich Prinz Harry in einem Gespräch mit People.











