Nach Grand-Slam-Sieg: Alex Zverev bei PK leicht angetrunken
Am vergangenen Wochenende konnte Alexander Zverev (29) einen seiner bisher größten Erfolge im Tennis erreichen: Der Sportler gewann seinen ersten Grand-Slam-Titel. Entsprechend gut war die Laune auch bei der anschließenden Pressekonferenz. Berichten von Bunte zufolge konnte Alexander gar nicht aufhören zu grinsen, während die Medien ihn mit Fragen löcherten. Dahinter steckte aber nicht nur der Stolz über seinen Sieg, sondern auch das ein oder andere Glas Champagner. "Ehrlich gesagt bin ich schon etwas angetrunken, deshalb wiederhole ich mich etwas öfter als sonst", lachte der Tennisprofi.
Alex' Sieg bei den French Open in Paris am Sonntag ist nicht nur für ihn selbst ein Meilenstein, sondern auch für das deutsche Tennis an sich. 30 Jahre nach Boris Beckers (58) Triumph hielt endlich wieder ein Deutscher den Pokal in der Hand. Dem zollte auch Boris selbst Tribut. "[Er hat es] allen gezeigt. Er ist Grand-Slam-Champion, er ist jetzt in einem ganz besonderen Klub – und das fühlt sich verdammt gut an", lobte die Tennis-Ikone gegenüber Eurosport. Alex habe jetzt eine "neue Seite in seinem Lebenswerk gefunden". Der Hamburger verlor die letzten drei Endspiele immer knapp – ein Umstand, durch den man sich laut Boris schnell als "Verlierer" fühlen könne und was den Sieg jetzt umso großartiger mache.
Im Finalspiel trat Alex gegen den Italiener Flavio Cobolli an. Die beiden lieferten sich ein spannendes Match auf Augenhöhe. Nach dem Matchball soll der 29-Jährige sich erleichtert und überwältigt auf den Boden fallengelassen haben, berichtete RTL. Flavio zeigte sich als sportlicher Verlierer: Er gratulierte seinem Kontrahenten herzlich. Alex' Erleichterung ist nur allzu verständlich, denn sein Weg an die Spitze war alles andere als einfach. Eine Oberschenkelverletzung bremste ihn aus, weshalb sogar ein Spiel unterbrochen werden musste. Doch er kämpfte sich zurück. Ausfälle von Topstars wie Novak Djokovic (39), Jannik Sinner (24) oder Titelverteidiger Carlos Alcaraz (23) kamen ihm zugute. Insgesamt gab Alexander während des Turniers nur drei Sätze ab.







