Nach "Selena"-Durchbruch: Jennifer Lopez bekam Panikattacken
Der große Durchbruch, den sich viele Schauspielerinnen und Schauspieler wünschen, wurde für Jennifer Lopez (56) zunächst zur echten Belastung. Die Sängerin und Schauspielerin sprach im Podcast "Films to Be Buried With" offen darüber, wie sie nach ihrer Hauptrolle im Kinofilm "Selena" von 1997 plötzlich mit massivem Ruhm konfrontiert wurde – und wie schlimm es ihr dabei zunächst erging. Ihr Gesprächspartner war Brett Goldstein (45), ihr Kollege aus dem Netflix-Film "Office Romance". Jennifer gestand ihm, dass sie in dieser Zeit zum ersten Mal in ihrem Leben Panikattacken bekommen habe.
Als konkreten Auslöser nannte die Künstlerin einen Moment, der ihr bis heute in Erinnerung geblieben ist: Nach dem Erscheinen des Films wollte sie in ein Geschäft in der Nähe ihrer Wohnung gehen, als jemand plötzlich ihren Namen rief. "Jemand fing einfach an zu rufen: 'Jennifer! Jennifer!'", erzählte sie. Weil sie die Person nicht kannte, reagierte sie erschrocken und innerlich auf der Defensive – bis die begeisterte Frau ihr sagte, wie sehr ihr "Selena" gefallen habe. "Ich erinnere mich, wie ich zurück in meine Wohnung ging und merkte, dass sich mein Leben verändert hatte. Ich war nicht mehr anonym, und ich begann, Panikattacken zu bekommen", sagte Jennifer. Besonders der Gedanke, diese Bekanntheit nicht mehr rückgängig machen zu können, habe ihr Angst gemacht. Sie suchte das Gespräch mit anderen Schauspielern und Regisseuren, um damit klarzukommen. Außerdem habe ihr ein Fokus auf Dankbarkeit geholfen: "Ich hatte immer davon geträumt, das zu tun, und jetzt tat ich es, und die Menschen liebten meine Arbeit – das war der Segen an sich", so Jennifer, wie das Magazin People berichtet.
Ihren Durchbruch feierte Jennifer mit der Rolle der mexikanisch-amerikanischen Musikerin Selena Quintanilla, die 1971 geboren wurde und zu einer der bekanntesten Latina-Künstlerinnen überhaupt aufgestiegen war, bevor sie 1995 im Alter von nur 23 Jahren ermordet wurde. Für Jennifer war es ein entscheidender Karriereschritt: Vor "Selena" hatte sie als Tänzerin gearbeitet. Auf die Filmrolle folgten zahlreiche weitere Kinoerfolge sowie neun Studioalben. Auffällig ist, dass in "Office Romance", ihrem aktuellen Netflix-Film, erneut Edward James Olmos an ihrer Seite zu sehen ist – genau wie in "Selena" spielt er auch dort ihren Vater. Olmos verriet dem Magazin People, er habe sofort zugesagt, als man ihn fragte: "Ich hatte das Drehbuch noch nicht gelesen. Sie haben mich einfach gefragt, ob ich dabei sein will. Ich sagte: 'Natürlich.'"










