Einbruch bei Mehmet Scholl: Täter wollte zu Tochter ins Bett
Ein absoluter Albtraum trug sich jetzt im Hause von Fußballlegende Mehmet Scholl (55) zu: In den frühen Morgenstunden des Montags drang ein 48-Jähriger durch eine unverschlossene Terrassentür in das Münchner Wohnhaus der Familie ein. Laut Focus streifte der Einbrecher völlig ungeniert durch die Räume: Zunächst bediente er sich in der Küche an den Vorräten der Familie und duschte in aller Seelenruhe, bevor er sich auf den Weg in das Zimmer von Mehmets älterer Tochter Polli machte. Mit entblößtem Oberkörper und dem mutmaßlichen Ziel, der jungen Frau körperlich näherzukommen, machte er sich an ihrem Bett zu schaffen, als er plötzlich realisierte: Die 20-Jährige lag dort nicht etwa allein, sondern neben ihrem Partner, dem 1860-München-Spieler Sandro Porta.
Gegenüber Bild schilderte Polli nun den unheimlichen Moment, in dem sie und ihr Freund die Augen aufschlugen und den Fremden im Dunkeln ertappten. "Als er sich in unserem Schlafzimmer auf mich legen wollte, haben mein Freund und ich ihn kräftig vermöbelt", so die Scholl-Tochter kämpferisch. Durch den ohrenbetäubenden Lärm aufgeschreckt, eilte auch Papa Mehmet sofort herbei. Gemeinsam fixierte das Trio den psychisch auffälligen Mann, der sich dabei eine Platzwunde zuzog, bis zum Eintreffen der Polizei. Der mutmaßliche Täter wurde inzwischen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen – die Kripo ermittelt.
Für die Familie des Ex-Nationalspielers ist der nächtliche Horror ein tiefer Einschnitt – schließlich hält Mehmet sein Privatleben seit Jahren rigoros aus der Öffentlichkeit heraus, um eben solche Vorfälle zu vermeiden. Zwar sprach seine jüngere Tochter Josefine in der Vergangenheit mit bewundernswerter Offenheit über ihr Leben mit einer seltenen Erkrankung, doch das Zuhause galt stets als sichere Festung, fernab der Öffentlichkeit. Nach diesem Schock wächst nun die Sorge um die Sicherheit der Scholls, deren geliebter privater Rückzugsort inmitten von München von einem Moment auf den anderen brutal entweiht wurde.









