Simon Helberg gesteht: "The Big Bang Theory"-Ruhm lähmte ihn
Für viele Schauspieler ist der Durchbruch ein Traum – für Simon Helberg (45) fühlte er sich jahrelang eher wie ein Albtraum an. Der 45-Jährige, der in der Kultserie The Big Bang Theory von 2007 bis 2019 den Howard Wolowitz spielte, hat jetzt im Podcast "Dinner's On Me" mit Moderator Jesse Tyler Ferguson (50) offen über eine schwere Phase seines Lebens gesprochen. "Ich würde sagen, ich war die ersten acht oder neun Jahre ziemlich gelähmt vor Angst und Angstgefühlen", gestand er. Mit dem Erfolg der Serie sei ein enormer Druck einhergegangen – verbunden mit der Erwartung, dass sich alles wie selbstverständlich anfühlen solle. "Es fühlte sich für mich die ganze Zeit so beängstigend an. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich irgendwie auseinanderfallen würde", so Simon weiter.
Auf die Frage von Jesse, ob der Stress vom Gewicht des Jobs oder vom Verlust der Anonymität herrührte, antwortete Simon, beides habe eine Rolle gespielt. Statt Leichtigkeit habe er aber vor allem Angst gespürt. Bereits während der Dreharbeiten der Serie entwickelte der Schauspieler sein eigenes Ritual, um sich locker zu machen. In einem Tiefpunkt habe er mehrere Therapeuten aufgesucht und auch Medikamente ausprobiert. Doch das sei für ihn "keine gute Erfahrung" gewesen. Halt findet Simon privat bei seiner Familie. Er ist seit 2007 mit Jocelyn Towne (49) verheiratet, gemeinsam haben sie Tochter Adeline und Sohn Wilder.
Bereits 2016 hatte Simon in einem Interview mit ABC angedeutet, dass er mit Ängsten kämpft – er sei "ständig übersprudelnd vor Angst, Furcht und Aufregung". Während der Dreharbeiten zum Film "Florence Foster Jenkins" wandte er sich damals an seine Filmkollegin Meryl Streep (76). In einer Szene, in der er hysterisch lachen musste, fühlte er sich "verängstigt" – und bat die Schauspielerin um Rat. Meryls Antwort, sie lasse sich einfach auf den Moment ein, half ihm jedoch kaum weiter. Als er weiter nachfragte, gab sie ihm schließlich einen unerwarteten Tipp: "Versuch zu weinen." Simon ergänzte schmunzelnd: "Das bringt mich immer zum Lachen."











