Blake Lively bittet um mehr Zeit im Baldoni-Klageverfahren
Blake Lively (38) hat beim zuständigen Bundesgericht in New York City beantragt, die laufende Frist in ihrem juristischen Nachgefecht mit Schauspieler und Regisseur Justin Baldoni (42) zu verlängern. Der Streit selbst ist zwar bereits seit dem 4. Mai beigelegt, doch ein Punkt bleibt noch offen: die Frage, in welcher Höhe Justin die Anwaltskosten der Schauspielerin übernehmen muss. Für die Einreichung der entsprechenden Unterlagen läuft aktuell eine Frist bis zum 22. Juni – doch Blakes Anwälte beantragten nun, wie TMZ berichtet, mindestens sieben zusätzliche Tage, im besten Fall sogar 30 Tage, was den Abgabetermin bis Mitte Juli verschieben würde.
Als Grund nannte Blakes Rechtsteam "eine Reihe kollidierender persönlicher und beruflicher Verpflichtungen, darunter internationale Reisen". Außerdem brauchen die Anwälte nach eigenen Angaben mehr Zeit, um alle relevanten Rechnungen und Belege zusammenzustellen, die die Angemessenheit der Kosten belegen sollen. Justins Produktionsfirma Wayfarer hat dem Antrag auf Fristverlängerung bereits widersprochen. Ein Richter hat noch nicht über das Gesuch entschieden.
Dass überhaupt Anwaltskosten anfallen, die Justin erstatten muss, geht auf eine Entscheidung des US-Bundesrichters Lewis Liman vom 12. Juni zurück: Er sprach Blake das Recht auf Erstattung der Prozesskosten zu, lehnte darüber hinausgehende Schadensersatzzahlungen jedoch ab. Justins Anwalt Bryan Freedman kommentierte das Urteil damals mit den Worten: "Es gab keine sexuelle Belästigung, keine Vergeltungsmaßnahmen und keine Schmutzkampagne seitens unseres Mandanten." Der Rechtsstreit zwischen den beiden Hauptdarstellern des Films "It Ends with Us" hatte im Dezember 2024 begonnen, als Blake ihren Kollegen wegen sexueller Belästigung, Vergeltungsmaßnahmen und absichtlicher Zufügung emotionalen Leids verklagte.









