Coco Rocha enthüllt: Diesen Fehler machen Nachwuchsmodels
Supermodel Coco Rocha (37) hat im Interview mit Promiflash bei der Ernsting's family Fashion Show in Hamburg verraten, was sie an Nachwuchsmodels am meisten stört. Die gebürtige Kanadierin, die selbst junge Talente ausbildet, sieht ein klares Muster bei den aufstrebenden Models von heute: Anstatt mit Mut und Individualität auf dem Laufsteg zu überzeugen, passen sie sich lieber an die Masse an. Dabei wünscht sich Coco genau das Gegenteil von ihren Schützlingen – nämlich den Willen, wirklich aufzufallen.
Das Widersprüchliche daran beschreibt die Modelikone so: "Eine Sache ist seltsam: Sie wollen der nächste große Star sein. Sie wünschen sich Erfolg. Und wenn wir dann das Laufsteg-Training machen, merkt man, dass sie einfach nur dazugehören wollen. Sie möchten nicht auffallen. Zeig mir einfach, wie man so läuft wie alle anderen auch. Aber lasst mich nicht auffallen, als wären wir in der Schule und hätten solche Angst davor, aufzufallen – dabei liebe ich es, wenn ein Model ein Risiko eingeht und auffällt." Für sie sei das Problem ein strukturelles: "Es ist ein Schema, derselbe Modeltyp, dasselbe Gesicht, derselbe Gang." Dabei habe eine Modenschau eigentlich den Sinn, zu unterhalten – und das funktioniere nur, wenn man aus der Menge heraussteche. "Das geht nicht, wenn man sich anpasst und nicht aus der Masse heraussticht", betonte sie gegenüber Promiflash.
Doch Coco Rocha sprach bei dem Event noch über ein anderes Problem in der Branche: Viele Stars würden nach einem schnellen Aufstieg plötzlich nur noch von "Ja-Sagern" umgeben sein. Und das könne einer Karriere am Ende sogar schaden. "So sehr ich es auch hasse, wenn jemand sagt: 'Hey, du hast es falsch gemacht oder das ist nicht in Ordnung oder das ist nicht gut genug', ist es wichtig, den Wert eines 'Nein' zu hören und zu verstehen", sagte sie im Interview mit Promiflash. Geerdet habe sie deshalb ein Umfeld, das ehrlich bleibt, selbst wenn es unbequem wird. "Ich glaube, das hat mir sehr geholfen, dass mein Team ehrlich zu mir war – mein Team, zu dem auch mein Mann gehört, es ist also auch eine sehr enge familiäre Beziehung", betonte die Laufsteg-Ikone.











