Helene Fischer in der Hitzefalle: Fans fordern Konzertabsage
Helene Fischer (41) steht kurz vor zwei großen Stadionkonzerten in Köln – und die Aufregung darum wächst von Tag zu Tag. Am Freitag und Samstag soll die Sängerin im Rheinenergiestadion auftreten, doch die Wetterprognosen sorgen für massive Bedenken. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremer Hitze mit bis zu 39 Grad – möglicherweise der heißeste Juni-Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Köln. Bisher lag der Rekord für diesen Monat bei 37,9 Grad aus dem Jahr 1947. Laut einer Umfrage von t-online sprechen sich 60,4 Prozent der 3.018 Befragten dafür aus, die Konzerte wegen der extremen Temperaturen abzusagen.
Die Mehrheit der Befragten begründet ihre Haltung damit, dass die geplanten Sicherheitsmaßnahmen des Veranstalters nicht ausreichten, um die Gesundheit der Konzertbesucher zu schützen. 26,4 Prozent plädieren dafür, die Entscheidung jedem Einzelnen selbst zu überlassen, während 13,2 Prozent die Sorgen für übertrieben halten. Das Stadion hat auf die Hitzesituation bereits reagiert: Besucher dürfen bis zu einem Liter Wasser in Tetrapacks mitbringen, auf dem Gelände stehen Trinkwasserspender bereit, und kleine Handfächer oder Ventilatoren sind erlaubt. Stehplatzbesucher werden gebeten, schattige Bereiche in den Umläufen zu nutzen. Der Konzertveranstalter Live Nation äußerte sich auf Anfrage von t-online bislang nicht zu geplanten Maßnahmen. Außerdem gelten die Eintrittskarten im KVB- und VRS-Gebiet gleichzeitig als Fahrschein für Bus und Bahn.
Die Köln-Konzerte sind Teil einer großen Stadiontournee, die Helene bereits in anderen Städten gespielt hat. Noch vor den Köln-Terminen trat sie in Gelsenkirchen auf, wo bei knapp über 30 Grad ebenfalls über eine mögliche Absage diskutiert worden war. Nach dem Auftritt auf Schalke meldete sie sich via Instagram bei ihren Fans: "Respekt an euch alle, wie ihr einfach mit uns bei diesen Temperaturen gefeiert habt." Schon bei den Proben in Frankfurt hatte die Sängerin zuletzt mit ihrer körperlichen Fitness für Aufsehen gesorgt – nun wird sich zeigen, ob auch die Fans in Köln den Temperaturen trotzen wollen.










