Rainn Wilson findet Serie "The Office" heute "unangebracht"
Rainn Wilson, bekannt als Dwight Schrute aus der Kultserie "The Office", hat jetzt offen Kritik an der eigenen Show geübt. Im Gespräch mit Fox News Digital erklärte der Schauspieler, dass die Sitcom im heutigen kulturellen Klima niemals hätte produziert werden können. Der Humor der Serie sei schlicht und einfach "wirklich unangebracht" gewesen – und das sei vor allem auf die Figuren Dwight Schrute und Michael Scott, gespielt von Steve Carell (63), zurückzuführen.
Auch wenn beide Charaktere in der Serie bewusst selbstironisch dargestellt wurden, glaubt Rainn, dass die Witze und das Verhalten der Figuren bei heutigen Zuschauern schlecht ankämen. Gleichzeitig äußerte er aber auch Unverständnis gegenüber dieser Entwicklung. Die sogenannte "Cancel Culture" bezeichnete er als "Heuchelei" und sieht in ihr den Grund dafür, dass moderne Comedy heutzutage oft nicht mehr gut aufgenommen werde.
"The Office" lief ursprünglich von 2005 bis 2013 und brachte es auf neun Staffeln. Die Serie gilt bis heute als Meilenstein der Mockumentary-Sitcom und ist mit unzähligen Memes und Zitaten fest in der Popkultur verankert. Dass das Format nach wie vor Fans hat, zeigt die 2025 gestartete Fortsetzungsserie "The Paper", in der unter anderem Domhnall Gleeson (43) mitspielt. Die Serie handelt vom Alltag einer Zeitung im Mittleren Westen und kommt bei Rotten Tomatoes auf eine Bewertung von 85 Prozent. Laut dem Magazin Variety soll noch in diesem Jahr eine zweite Staffel folgen.







