

"Game of Thrones"-Spin-off: Staffel zwei wird ganz anders
Die Fans von "A Knight of the Seven Kingdoms" können sich auf eine deutlich veränderte zweite Staffel freuen. Regisseur Owen Harris kündigte im Interview mit Awards Buzz an, dass die neue Staffel des "Game of Thrones"-Spin-offs einen echten Genrewechsel durchmachen wird. Statt sich wie bisher auf eine begrenzte Anzahl an Schauplätzen zu beschränken, sollen die neuen Folgen laut Harris "etwas mehr in Richtung Roadmovie" gehen. Die Serie soll sich dadurch insgesamt "größer anfühlen" – mit mehr Locations und einer spürbar anderen Atmosphäre. Die neuen Episoden sind aktuell für das Jahr 2027 geplant.
Dass sich die Geschichte dadurch auch inhaltlich "anders" anfühlen wird, sieht Harris nicht als Problem. Das Kreativteam wolle bewusst nicht einfach das wiederholen, was bereits in Staffel eins zu sehen war. Dazu passt auch, dass sich die zweite Staffel einer anderen Vorlage widmet: Während die erste Staffel George R. R. Martins (77) Novelle "Der Heckenritter" adaptierte, wird Staffel zwei die Geschichte "Der Schwertbruder" verfilmen. Harris betonte, wie Watson berichtet, man müsse etwas Neues wagen.
"A Knight of the Seven Kingdoms" gilt als einer der größten Serienstarts in der Geschichte von HBO Max. Das Spin-off basiert auf Martins Novellenreihe rund um die Figuren Dunk und Egg und hebt sich bewusst vom düsteren Ton der Mutterserie "Game of Thrones" und deren Ableger "House of the Dragon" ab. Bei Rotten Tomatoes kommt die erste Staffel auf einen Kritikerscore von 94 Prozent – Fans schätzen dabei besonders, dass die Serie eine deutlich leichtere Geschichte erzählt. Im Gegensatz zu "House of the Dragon", bei der alle zwei Jahre eine neue Staffel erscheint, soll "A Knight of the Seven Kingdoms" jährlich mit neuen Folgen aufwarten.









